Dressur in Mannheim: Historischer Erfolg für Jenny Lang-Nobbe und ihren Loverboy

Zum vierten Mal in Folge Sieg in der Grand-Prix-Kür in Mannheim

(pbb) „Loverboy liebt dieses Stadion, und ich bin einfach super-happy, dass wir heute hier wieder gewonnen haben!“ Die Karlsruherin feierte quasi einen „historischen“ Sieg, denn auf dem bereits 16 Jahre alten Holsteiner Wallach sicherte sie sich zum vierten Mal in Folge die Grand Prix Kür beim Mannheimer Maimarkt-Turnier – das hat noch niemand geschafft. Nach ihrem zweiten Platz am Samstag im Grand Prix kam sie am Sonntag auf 76,825 Prozent und sicherte sich damit den ersten Platz im Preis von Madeleine Winter-Schulze. Die Schwedin Jennie Larsson, die Zircoon Spring Flower gesattelt hatte, erreichte 75,700 Prozent und wurde Zweite, gefolgt von Stefanie Weihermüller (Bayreuth) im Sattel von Fantomas, einem sogar 18-jährigen Westfalen-Wallach (73,500).

Bei der Pressekonferenz – zusammen mit Helen Langehanenberg – erlebte Turnierchef Peter Hofmann zwei strahlende Siegerinnen, die mit ihren Auftritten und der Entscheidung, ein reines Dressur-Wochenende als Auftakt zum 53. Maimarkt-Turnier zu veranstalten (Hofmann: „Das war eigentlich aus der Not geboren, um den Turnieren in Hamburg und München aus dem Weg zu gehen.“), mehr als zufrieden waren. „Die Atmosphäre im großen Stadion ist super“, befand die Olympia-Zweite aus Billerbeck, und wies noch einmal darauf hin, dass sie Damsey FRH ja erst im Februar in Beritt genommen habe, „wir müssen uns gegenseitig erst noch richtig kennenlernen“. Für Kür-Siegerin Jenny Lang-Nobbe „war es wichtig, dass Loverboy hier zwei schöne Runden zum Einstieg in die Saison gezeigt hat“. In drei Wochen reitet sie im französischen Compiègne einen Nationenpreis. „Ich bin extrem stolz darauf, dass mein Pferd sich seit Jahren auf hohem Niveau präsentiert.“