DOSB-Ausbilderzertifikat: Gute Resonanz

Über 60 Trainer-Ausbilder nutzten neues Fortbildungsangebot

Warendorf (fn-press). Man lernt nie aus. Das wissen auch gute Lehrer. Deshalb nutzten in den letzten anderthalb Jahren über 60 Fachschul- und Lehrgangsleiter sowie Ausbildungs-Referenten ein neues Fortbildungsangebot der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN): das „DOSB-Ausbildungszertifikat“.

„Für uns ist das DOSB-Ausbilderzertifikat ein wichtiger Baustein für die Qualitätssicherung in der Ausbildung. Umso mehr freut es uns, dass das Fortbildungsbildungskonzept von unseren Trainer-Ausbildern so hervorragend angenommen wird“, sagt Eva Lempa-Röller, Referentin in der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft. Das Ausbilderzertifikat des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist seit Januar 2014 Bestandteil der Ausbildungs- und Prüfungs-Ordnung (APO). Ziel der Maßnahme ist es, die Lehrkräfte und Referenten, die in der Trainer- und damit Erwachsenenausbildung tätig sind, in der Vermittlungskompetenz weiter zu qualifizieren, denn hier ist einiges in Bewegung. Zum einen gibt es neue Erkenntnisse darüber, wie Lernen funktioniert, zum anderen hat dieses Konsequenzen für die Lehrenden. Die Ausbilder der Ausbilder brauchen dieses aktuelle Wissen in doppelter Hinsicht: Sie müssen es anwenden und vermitteln. Entsprechend bilden die Module Sozial- und Methodenkompetenz mit je 15 Lehreinheiten die Inhalte des Lehrgangs für Ausbilder. Themengebiete wie Kommunikation, Konfliktmanagement, Umgang mit gruppendynamischen Prozessen sind ebenso Inhalt wie Methodenvielfalt, Präsentationstechniken, Umgang mit Medien etc..

Die Teilnehmer müssen innerhalb von zwei Jahren 30 Lerneinheiten in den ausgewiesenen Ausbildungsmodulen absolvieren. Nach Teilnahme an den Modulen erhalten sie das DOSB Ausbilderzertifikat. Da sich das Wissen über das Lernen und Lehren auch in Zukunft weiterentwickelt, ist das DOSB-Ausbilderzertifikat auf vier Jahre befristet. Zur Verlängerung des Zertifikates müssen die Lehrkräfte im Gültigkeitszeitraum eine Fortbildung von 15 Lerneinheiten absolvieren. Das nehmen die aktuellen Zertifikatsinhaber sicher gerne an. Lobten sie doch die Aha-Erlebnisse, die sie trotz teilweise jahrzehntelanger Lehrtätigkeit hatten. Dass die Nachfrage hoch bleibt, da ist sich Eva Lempa-Röller sicher: „Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass unsere beiden Referenten Ingela Bartsch und Hermann Grams packende und informative Fortbildungen bieten.“ Außerdem gilt ja: Man lernt nie aus.