DKB-Bundeschampionate Warendorf 2013: Ergebnisse der Ponyreiter

 

Kleine Finals in fast allen Disziplinen

Warendorf (fn-press). Während Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferde am Freitag bereits ihre Kleinen Finals austrugen, griffen die fünf- und sechsjährigen Ponys erstmals ins Bundeschampionatsgeschehen ein. 6.500 Pferdefans besuchten heute das Gelände des DOKR/Bundesleistungszentrums Reiten.

Ihren ersten Auftritt auf dem Geländeplatz hatten die fünf- und sechsjährigen Vielseitigkeitsponys, die in einer gemeinsamen Prüfung antraten. Siegerin der Finalqualifikation wurde mit einer glatten 9,0 der fünfjährige in Brandenburg-Anhalt gezogene Hengst Fernet v. For Kids Only-Top Dominus aus der Zucht von Sarah Jürgens. Seine Reiterin Felicia von Baath ist auf dem Warendorfer Vielseitigkeitsplatz keine Unbekannte, war sie doch mit ihrem Pferd Helianthe schon zwei Mal Teilnehmerin am Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit. Die Note 8,8 spendierten die Richter für den sechsjährigen bayerischen Hengst Barbara’s Beau (v. Billy the Kid), vorgestellt von Paulina Herzog, die zurzeit eine Ausbildung bei Toni Hassmann in Warendorf absolviert. Damit belegte der Hengst Platz zwei gemeinsam mit sechsjährigen westfälischen Wallach Pascal S.W. (v. Prinicipal Boy), geritten von Annika Schnüpke aus Telgte. Insgesamt stellten sich 21 Championatsanwärter dem Urteil der Richter Karsten Huck und Horst Karsten, 13 von ihnen konnten sich fürs Finale empfehlen. Dieses besteht wie eine „echte“ Vielseitigkeit aus drei Teilprüfungen und beginnt am Samstag für alle Vielseitigkeitspferde und -ponys mit der Dressur und einer Springpferdeprüfung. Das Geländefinale steht am Sonntag auf dem Programm.

Auf dem Dressurviereck beeindruckte das fünfjährige Pony Cyranno WE. Der Fuchshengst v. Cyriac aus einer Chamberlain-Mutter erhielt sogar die Traumnote 10,0 für seinen Trab (Gesamtnote 9,0). Der von Anna-Lisa Theile gerittene Hengst stammt aus der Zucht von Heinrich Moedden und gehört August Ellers. Die ein Jahr älteren Dressurponys entschied Nobel Nagano für sich. Der in Westfalen geborene Nagano-Nobel-Sohn aus der Zucht von Anton Schulze-Schenking und im Besitz von Familie Haerkötter erhielt mit seiner Reiterin Meike Mende die Wertnote 8,6.

Der erste Sieger bei den Springponys kommt aus Westfalen: Mit herausragender Springmanier beeindruckte in der Einlaufprüfung der sechsjährige Nuno v. Nabucco-Van Gogh unter Marie Schulze Topphoff die Richter. 9,2 lautete das Urteil der Jury für den von Christel Holtmann-Kröger gezogenen Hengst. Bei den fünfjährigen Springponys siegte der von Lea Ercken vorgestellte Weser-Ems-Ponyhengst Makuna Mataba. Beide Wettbewerbe dienten dem Zweck, die jungen Ponyreiter mit den Platzverhältnissen vertraut zu machen. Finalqualifikationen waren dies noch nicht.

Auf dem Reitpferdeviereck präsentierten sich erstmals die dreijährigen Youngster. In der Gruppe Stuten/Wallache siegte mit der dunkelbraunen Charlotte die Landeschampioness des Hannoveraner Verbandes. Charlotte stammt ab von Christ aus einer Mutter von Sir Caletto, wurde von Michaela Rehwald gezüchtet und steht im Besitz von Heinrich Clüver jun. Rieke Schneider setzte den Youngster in Szene. Die Wertnote lautete 8,5. Highlight war die 9,0 für den Ausbildungsstand der dunkelbraunen Hannoveraner Lady. Bei den gleichaltrigen Hengsten setzte sich Fürst Fohlenhof an die Spitze des Feldes. Der rheinische Fidertanz-Mephistopheles-Sohn wurde von Lisa Neukäter präsentiert und erhielt vier Mal die Wertnote 9,0 (Gesamtnote 8,9). Der Prämienhengst der letzten NRW-Körung wurde von Claudia Heicke gezogen und gehört Johannes Baumeister.

Am morgigen Samstag werden die ersten Bundeschampions gekürt: Mit Siegerkränzen dürfen sich dreijährige Reitponys, vierjährige Reitpferde, sechsjährige Dressurpferde, Fahrpferde und fünfjährige Springpferde schmücken.

Informationen: www.fn-erfolgsdaten.de