DKB - Bundeschampionate 2016: Erfolgreicher Start - Der Mittwoch

Warendorf (fn-press). 2.500 Besucher erlebten bei wunderbar sonnigem Wetter den Start der DKB-Bundeschampionate 2016 in Warendorf. Auf dem Programm standen am Mittwoch drei Prüfungen. Während bei den sechsjährigen Springpferden die erste Qualifikation für das Finale am Sonntag ausgetragen wurde und auch die ein Jahr jüngeren, fünfjährigen Parcourskünstler ihren ersten Auftritt hatten, lösten auf dem Viereck die sechsjährigen Dressurpferde bereits die ersten Finaltickets.

Den Auftakt machten 126 sechsjährige Springpferde, die auf dem Springplatz Burandtwiese ihre erste Qualifikation austrugen. Am Ende konnten sich drei von ihnen die ersten Siegerschleifen sichern. In der ersten von drei Abteilungen siegte die westfälisch gezogene Stute Capri von Comme il faut-Pilot (Züchter und Besitzer: Martin Vorstmann (Plettenberg)). Mit Reiter Franz-Josef Dahlmann (Warstein) im Sattel zeigte sie eine flotte Nullrunde in 64,44 Sekunden. Die zweite Abteilung ging ebenfalls an eine westfälisch gezogene Stute: Caprica von Captain Fire-Lupicor (Züchter und Besitzer: Olaf Damhus (Coesfeld)) und Reiter Hendrik Dowe (Heiden) blieben fehlerfrei in 65,40 Sekunden. Ohne Strafpunkte in 65,59 Sekunden absolvierte der Württemberger Hengst L‘Amore von Lasino M-Visa Carthago Z (Züchter: ZG Markus und Leonhard Diez (Illmensee), Besitzerin: Melanie Strengert (Villingern-Schwenningen)) mit Reiter Patrik Majher (Aying) den Parcours: der Sieg in Abteilung drei. Wie schon im vergangenen Jahr wurden bei den sechsjährigen Springpferden zusätzlich zur Wertung nach Fehlern und Zeit auch Wertnoten vergeben. Die beste Wertnote des Tages gab es für den Holsteiner Hengst Catoki Boy von Catoki-Cassini II (Züchter: Kai Gerken (Lasbek), Besitzer: Syndicaat Rhein-Maas E.E.S.V.) und Reiterin Katrin Eckermann (Kranenburg): 9,2 lautete das Urteil der Richter. Die nach Addition der Wertnoten aus erster und zweiter Qualifikation zehn besten Pferde ziehen ebenso wie die 25 punktbesten Paare nach beiden Prüfungen in das Finale am Sonntagnachmittag ein.

Auch bei den fünfjährigen Springpferden stand die erste Qualifikation auf dem Programm, 85 Pferde gingen mit ihren Reitern an den Start. 8,8 lautete hier die höchste Wertnote des Tages. Sie wurde gleich zweimal vergeben. Den Sieg in Abteilung eins sicherten sich der Holsteiner Hengst DJ von Diarado-Loran (Züchter: Gerd Carstensen (Hörup), Besitzer: Hengststation Sollwitt GbR) und Reiterin Teike Carstensen (Sollwitt). In Abteilung zwei stand mit Sympatico ein Hannoveraner ganz vorne. Stakkato-Cornet Obolensky lautet die Abstammung des von Stephan Naber (Drensteinfurt) vorgestellten Wallachs (Züchter: Hans-Heinrich Brüning (Süstedt), Besitzer: Thorsten Philipp (Herdecke)). In der dritten Abteilung ging der Sieg mit der Wertnote von 8,7 an gleich zwei Pferde: den Hannoveraner Wallach Evolution von Edward-Carenzo (Züchter und Besitzer: Wolfgang Stümpel (Beesten)) und Reiter Philip Bölle (Haselünne) sowie den Holsteiner Hengst Lissino von Limbus-Cassini (Züchter: Günter-Joh. Brockstedt (Langwedel), Besitzer: Bernfried Erdmann (Wallenhorst)) und Reiter Patrick Stühlmeyer (Osnabrück).

Die Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde sah zwei Sieger: Die erste Abteilung gewann Deluxe von Don Primus-Wolkentanz II (Züchterin: Janet Stratmann (Aachen), Besitzerin: Anja Walterscheidt (Mönchengladbach)). Vorgestellt von Laura Blackert (Düsseldorf) erreichte die Rheinländer Stute die Note 8,5. Der Württemberger Wallach FBW Sir Solitär von Sir Sandro-Disco-Tänzer (Züchter: Fritz Benner (Öhringen), Besitzerin: Lothar Merkt (Aach)) wurde von Katrin Burger (Orsingen-Nenzingen) vorgestellt und setzte sich mit der Note 8,4 an die Spitze der zweiten Abteilung. Insgesamt nahmen 51 Pferde an der Prüfung teil. Die zwölf Besten, aufgrund von Notengleichheit auf dem zwölften Platz sogar die besten 14, sind fürs Finale am Samstag gesetzt. Fünf weitere Finalplätze werden über das Kleine Finale am Freitag vergeben.

Obwohl die Prüfungen schon in vollem Gange sind, riss der Anreisestrom mit Pferden und Ponys im Warendorfer Norden nicht ab. Ab Donnerstag sind mit dem Reitpferde- und Vielseitigkeitsplatz vier der fünf Plätze im Einsatz. Unter anderem haben dann die fünfjährigen Dressurpferde und die Vielseitigkeitspferde und -ponys ihre Finalqualifikationen. Auch bei den sechsjährigen Springpferden werden erste Finaltickets vergeben.