Dieter Hecking beim CHIO Aachen 2013: „Ich könnte das nicht.“

 

Fußballtrainer Dieter Hecking besucht mit seiner Familie die Voltigier-Wettkämpfe beim CHIO Aachen

Dieter Hecking, Trainer des Fußball-Erstligisten VfL Wolfsburg und ehemaliger Aufstiegscoach von Alemannia Aachen war am Samstag beim Preis der Sparkasse zu Gast bei den Voltigierprüfungen des CHIO Aachen. Der 48-Jährige saß mit Frau Kerstin (hat als Kind voltigiert) und seiner jüngsten Tochter Charlotte (11, voltigiert in einem M-Team in Barsinghausen) auf der Haupttribüne und beobachtete mit großer Begeisterung die Teamwettkämpfe. Im Interview erzählt er, was sich die Fußballer noch von den Voltigierern abschauen können…

Warum sind Sie hier?

Meine Tochter und meine Frau haben mich mitgebracht. Sie haben die Karten schon vor einem Jahr gekauft. Wir sind diesmal drei Tage in Aachen und besuchen neben den Wettkämpfen auch ein paar Freunde. Gestern zum Beispiel waren wir mit Alemannias Stadionsprecher Robert Moonen essen.

Sind Sie zum ersten Mal beim CHIO?

Nein, in meiner Trainerzeit in Aachen war ich des Öfteren beim CHIO. Das Turnier hat eine große Anziehungskraft. Ich bin großer Fan des Springsports, ehrlich gesagt begeistert mich das noch mehr als das Voltigieren.

Kommen Sie also auch nächste Woche?

Leider nein, am kommenden Wochenende haben wir in Wolfsburg schon Trainingsauftakt.

Was sagt das geschulte Trainerauge zur Akrobatik auf dem Pferd?

Die Stabilität, die auf dem Pferderücken entwickelt werden muss, ist enorm. Ebenso wie der Ausdruck und das Gefühl für Rhythmus. Es ist beeindruckend, was die Voltigierer hier zeigen. Ich ziehe vor jeder einzelnen Mannschaft meinen Hut. Ich könnte das nicht.

Was kann sich der Fußballer vom Voltigierer abgucken?

Auf jeden Fall den Trainingsfleiß und die Begeisterung für den Sport. Die ist hier überall ersichtlich.

Das Bild zeigt Dieter Hecking mit seiner Tochter Charlotte auf der Tribüne der Albert Vahle-Halle beim CHIO in Aachen. (Foto: CHIO Aachen/Daniel Kaiser).