Die Superstars des Pferdesports: Freitag startet das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2011


Die Superstars des Pferdesports:

Freitag startet das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2011

 

Die aktuellen Welt- und Europameister sind da, die Olympiasieger und auch die Top-Platzierten der Weltranglisten fehlen nicht. Wenn das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, am 8. Juli beginnt, sind alle Superstars des Pferdesports dabei.

 

„Ich war überwältigt, ich werde diesen Moment nie vergessen, ein außergewöhnliches Gefühl“, so beschreibt die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen Janne Friederike Meyer ihre Premiere im Mercedes-Benz Preis, Teil des FEI Nations Cup ™ , im Vorjahr. Auch in diesem Jahr wird sie gemeinsam mit Marcus Ehning, Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann und Carsten-Otto Nagel zum deutschen Team gehören. Das wurde im Rahmen eines Pressegesprächs vor dem CHIO-Start bekannt gegeben. Fürs Dressur-Team gesetzt ist Matthias Alexander Rath im Sattel von Totilas. Ihn erwartet in Aachen erstmalig auch die bärenstarke internationale Konkurrenz. Rath sieht`s gelassen, „wir müssen nicht jede Prüfung gewinnen, auch wenn das vielleicht der Ein oder Andere erwartet“, so Rath.

Über die Hochkaräter in Parcours, Viereck, Gelände und im Voltigierzirkel freut sich naturgemäß Turnierdirektor Frank Kemperman: „Wir werden großen Sport in der einmaligen Aachener Atmosphäre erleben“, so der Niederländer. Denn auch in der Vielseitigkeit reisen mit Michael Jung, William Fox-Pitt und Andrew Nicholson die absoluten Superstars auf das traditionsreiche Turniergelände in der Aachener Soers. Und wenn am Freitag die Voltigierer das Turnier eröffnen, wird – angeführt vom Schweizer Weltmeister Patric Looser – ebenfalls die absolute Weltklasse zu erleben sein.

Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Karten. Auch wenn einige Tage bereits ausverkauft sind, „können wir sogar für manche Top-Prüfungen und auch für die Eröffnungsfeier am Dienstag noch Karten anbieten“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Mronz informierte zudem über einen leicht auf 10,5 Millionen Euro gestiegenen Etat (Vorjahr 10,3 Millionen), die Gesamtdotierung beträgt 1,79 Millionen Euro. Als neue Wirtschaftspartner unterstützen Fendt, Cellagon, die Metro AG, Samsonite und die Autobahn Tank & Rast GmbH das international renommierteste Pferdesportereignis. Mit Tank & Rast werden die CHIO-Organisatoren eine echte CHIO-Spezialität anbieten: Blaubeeren mit Vanille-Sahne. Diese wird es dann sicherlich auch 2015 bei den Europameisterschaften geben – sollten denn die CHIO-Organisatoren den Zuschlag für ihr neuartiges Konzept mit fünf Disziplinen bekommen. Mit dem Slogan „be part of it“ wollen die Organisatoren Zuschauer, Sponsoren, Medien und Sportler gleichermaßen für ihre Bewerbung begeistern.

Und dies bei bestem Wetter – das versprach zumindest Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins. Schließlich sei Italien das diesjährige Partnerland, wer zweifele da noch an gutem Wetter, schmunzelte Meulenbergh. Neben viel Sonne, gutem Essen und südländischer Begeisterung werden die Italiener auch einen ihrer bekanntesten Sportler mitbringen: Der mittlerweile 88-jährige Piero d`Inzeo lieferte sich in den 50er und 60er Jahren legendäre Duelle mit Hans Günter Winkler – „so einen alten Kämpen hier bei uns zu haben, ist eine tolle Sache.“

Zum Stadion wird auch Piero d`Inzeo (mit vier Siegen erfolgreichster Starter im Großen Preis von Aachen, dem heutigen Rolex Grand Prix) sicher mit den Limousinen des Mercedes-Benz-Fahrdienstes gebracht werden. Mercedes ist seit 1954 Partner des Turniers, mit rund 40 Fahrzeugen wird der Service organisiert. Eine kleine Auswahl hatte Matthias Hindemith, Direktor der Niederlassung mit zum Aachener Markt gebracht, in einem reiste Janne Meyer vom Flughafen an : „Ich wäre am liebsten drin sitzen geblieben“, schmunzelte sie.

 

Alle Infos und Tickets: www.chioaachen.de

 

Das Foto zeigt von links: Frank Kemperman, Matthias Alexander Rath, Janne Friederike Meyer, Matthias Hindemith, Carl Meulenbergh, Marcel Philipp.