Die „Equita“ in Lyon ruft – und die Stars der Reitszene kommen

 

115.000 Besucher vor Jahresfrist

Bielefeld (HPV/DL). In der Millionenstadt Lyon (Frankreich) steht vom 30. bis zum Oktober bis zum 3. November das Turnier „EquitaLyon“ auf dem Programm. Eine Veranstaltung, die Stil hat, denn hier stimmt einfach alles. Der Veranstalter, mit Turnierchefin Sylvie Robert an der Spitze, bietet ausgezeichnete Bedingungen: an den Böden kann nicht herumgemault werden, die Abreitemöglichkeiten sind super, die Unterbringung ist gut organisiert, auch die der Pferde, und gegen Ausschreibung und Dotierung kann auch nicht gemäkelt werden.

Mit sechs Quarter Horses machen sich die Inhaber von Ludwig Quarter Horses (LQH) in Bitz, Sylvia Maile und Grischa Ludwig, mit ihrem Team auf den Weg nach Lyon, in der Region Rhône-Alpes gelegen. LQH-Managerin Maile sattelt in der Non-Pro Level 2 ihre bewährte LQ Honey, und Chef-Trainer Grischa Ludwig wird fünf Pferde aufzäumen. In der Novice-Horse-Open SSR Custom Shine (Besitzerin: Natalie Schaffner Hirschi) und Mister Wimpster (Besitzer: Roy de Bruin, Niederlande). Außerdem reitet Antonina Geisendorf in der Futurity Level 4 ihren Gwhiz Im Smart.

Für den Drei-Sterne-CRI in Lyon haben sich bisher 25 Teilnehmerpaare in die Starterliste eingetragen. Grischa Ludwig hat Stephanie Madaus Hengst Shine My Gun genannt. Wichtigster Wettbewerb für die Westernreiter in Lyon ist allerdings die höchstdotierteste Trophy Europas. In dieser Prüfung startet Grischa Ludwig drei Quarter Horses Mister Wimpster und Crome Dont Corrode, beide Pferde stehen im Besitz von de Bruin Reininghorses, sowie Shine My Gun.

Der Mannschafts-Europameister von Augsburg, Grischa Ludwig, stellte vor Jahresfrist fest: „Das Turnier Equita in Lyon ist der Hammer schlechthin.“ Und der heimische Ausnahme- und Vorzeigespringreiter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) hatte schon immer diese Veranstaltung in seinem Terminkalender eingetragen. „Lyon“, so sagte der viermalige Olympiasieger einst dem Sport-Informations-Dienst(SID)-Chefreporter Dieter Ludwig (Wassenberg), „das ist schon eine riesige Hausnummer.“ Kein Wunder also, dass ebenso die Zuschauer in Massen in die Hallen strömen – und auch guten Sport zu sehen bekommen. Es gibt in Europa kein weitläufigeres Hallenturnier, vielleicht sogar weltweit, dass Reitern und Zuschauern diese Möglichkeiten bieten kann – und um soweit zu kommen, hat Lyon wahrlich seine Hausaufgaben gemacht.

Übrigens: Zur „Equita“ in Lyon kamen vor Jahresfrist an den fünf Tagen rund 115.000 Besucher um Sport und Messe – auf sechs Hallen verteilt – auf einer insgesamt 110.000 m² großen Ausstellungsfläche zu bewundern!

Foto von Hans-Peter Viemann: Grischa Ludwig und Shine My Gun