Deutsches Spring- und Dressur-Derby Hamburg 2014: Erste prominente Teilnehmer

 

Hamburg – Sportlich ist das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg immer ein „Must Have“ im Kalender. In jedem Jahr beeindrucken die Veranstalter allerdings auch mit neuen Akzenten für die internationale Veranstaltung und das Drumherum. Das wird auch 2014 bei der erstmals von J.J.Darboven präsentierten Neuauflage der Kult-Veranstaltung so sein!

Neu beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby

Erstmals wird das Deutsche Spring- und Dressur-Derby länger als gewohnt stattfinden. Bereits am Mittwoch, dem 28. Mai beginnt der Sport morgens ab 09.00 Uhr in Klein-Flottbek. War es bis vor einem Jahr lediglich das Eröffnungsspringen, das bereits mittwochs stattfand, wird jetzt ein vollständiger Turniertag aus dem Mittwoch. Der neue U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport eröffnet das Programm mit der Einlaufprüfung vor dem Finale und auch das internationale Eröffnungsspringen, die SML-Tour und der Poresta Youngster Cup beginnen bereits am Mittwoch. Neu ist auch die Einbindung einer zusätzlichen Springprüfung im CSI5* für die Longines Global Champions Tour.

Für die Dressurfans bieten sich neue Aussichten mit der Einbindung einer kleinen internationalen Tour für die Nachwuchspferde. Anstelle des Louisdor-Preises wird mit zwei schweren Intermediaire-Prüfungen (A+B) ein Prüfungsangebot für die internationalen Gäste geschaffen, das wie gemacht ist für acht bis zehn Jahre alte Nachwuchspferde. Wer im CDI4* in Hamburg starten möchte, kann also ein weiteres Pferd mitbringen.

Neue Akzente setzen die Veranstalter auch in der Ausstellung mit einem zentralen Cateringbereich. Dort ist Vielfalt und gute Küche das Stichwort und von dort aus kann man in alle Richtungen auf dem Derbygelände aufbrechen – Dressur, Springen, Tribünen, Abreiteplätze, Kinderland oder Ausstellung. Mit der Neugestaltung folgt das Team um Derbychef Volker Wulff dem Wunsch vieler Besucher und auch den Bedürfnissen der Gastronomie.

Bester Sport

Die Pferdewelt wird vom 28. Mai bis zum 1. Juni nach Hamburg schauen, wenn in wenigen hundert Metern Luftlinie von der Elbe entfernt Spitzensport stattfindet. Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist Standort der DKB-Riders Tour und auch der Longines Global Champions Tour. Der U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport wird das erste Finale auf dem traditionsreichen Platz erleben. Das Deutsche Dressur-Derby entfaltet seinen ganz besonderen Magnetismus und sorgt bei aller Anspannung auch für eine heitere Atmosphäre im Stadion. Derbyflair – dafür sorgen zudem auch das Deutsche Pony-Dressur-Derby und das Finale U25 mit Pferdewechsel.

Der Sieger des 84. Deutschen Spring-Derbys, Gilbert Tillmann aus Grevenbroich verabschiedete am vergangenen Wochenende seinen irischen Wallach Hello Max ganz offiziell aus dem Turniersport. Der große dunkle Wallach, der auf kuriosen Wegen zum Derbypferd wurde und seinem Reiter die Erfüllung des größten Traums bescherte, ist 20 Jahre alt und bekam bei den Gut Neuhaus Open auf der heimischen Anlage eine riesige Goodbye-Party. Hello Max ist ein Buch gewidmet, dass seine Geschichte bis zum Derbysieg erzählt und selbst bei Facebook hat das Siegerpferd seine eigene Fangemeinde. Der Account heißt Gilbert Tillmann & Hello Max und entstand am 13. Mai 2013. Hello Max genießt seither seine Rententage und wird wie es sich für einen Derbysieger gehört angemessen „betüddelt“.

Mit Quandor de Pilenie steht ein acht Jahre junger Nachfolger in den Startlöchern, den Gilbert Tillmann gern im Speed-Derby oder in den Derbyqualifikationen reiten würde. Tillmann: „ Wäre toll, wenn das ginge. Die Pferde lernen dabei sehr viel.“

Carsten-Otto Nagel, mit Lex Lugar Zweiter des Deutschen Spring-Derbys 2013, hat den Termin Ende Mai schon genauso auf dem Turnierplan stehen wie der Drittplatzierte Hilmar Meyer (Morsum) mit Coverlady. Die Pferdedame und ihr Reiter wurden beim DOKR schon als Kandidaten angemeldet und Coverlady wird jetzt schon regelmäßig im Gelände geritten, um dann in Hamburg in spitzenmäßiger Form zu sein. Für Nagel, der den Hamburger Klassiker bereits zweimal gewinnen konnte und der 2013 auch zum zweiten Mal die DKB-Riders Tour gewann, ist Hamburg praktisch ein „Heimspiel“.