Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2014: Global Champions Tour in Hamburg

 

Hamburg – Die Hansestadt und das Deutsche Spring- und Dressur-Derby sind vom 29. Mai bis zum 1. Juni der einzige deutsche Gastgeber der Longines Global Champions Tour. Und Tour-Chef Jan Tops (Niederlande) nimmt auch kein Blatt vor den Mund: „“Hamburg ist jedes Jahr ein phantastische Ereignis für die Pferdesportfans in der ganzen Welt. Deutschland ist eine Pferdesportnation und ich bin sicher, dass es in diesem Jahr genauso großartig wird wie immer.“

Seit 2008 ist Hamburgs Klassiker im Derby-Park Teil der prestigeträchtigen Serie, die im belgischen Antwerpen begann, in Madrid Station macht und dann in Hamburg die dritte Station erlebt. Insgesamt wird in der Longines Global Champions Tour ein rekordverdächtiges Preisgeld von rund neun Millionen Euro ausgeschüttet. Alle 13 Stationen und das Finale in Doha/ Qatar werden bei Eurosport und im eigenen GCT-TV (www.globalchampionstour.com) übertragen und erreichen rund 130 Millionen Haushalte in 59 Ländern. Die dritte Etappe in Hamburg zeigt der NDR am Samstag, dem 31. Mai von 15.15 bis 16.45 Uhr. Schon die Qualifikation im Mercedes-Benz-Championat am Donnerstag wird im NDR von 13.45 bis 16.00 Uhr übertragen.

Zu den Gastgebern der Longines Global Champions Tour zählen europäische Metropolen wie Paris, Cannes, London, Madrid oder eben Hamburg, aber auch Shanghai und Doha.

Jan Tops gründete die Serie im Jahr 2006 mit dem Ziel, den Sport auf eine internationalere Ebene zu transportieren und neue Standorte zu etablieren. Seither ist die Tour gewachsen und besteht in jedem Jahr aus einer Mixtur aus etablierten und traditionsreichen Veranstaltungen und ganz neuen Standorten.

Insgesamt sechs internationale Prüfungen umfasst die Longines Global Champions Tour in Hamburg, das absolute Spitzenereignis ist am Samstag der Große Preis von Hamburg – Longines Global Champions Tour. Ein schweres Springen mit zwei Umläufen und Stechen und einer Dotierung von 285.000 Euro. Den gewann 2013 Christian Ahlmann aus Marl mit Codex One. Und auch zur Neuauflage vom 29. Mai bis zum 1. Juni erwartet Hamburg ein exquisites Teilnehmerfeld mit den Mannschafts-Olympiasiegern Scott Brash und Ben Maher (Großbritannien), dem neuen in Belgien lebenden Weltcupsieger Daniel Deusser , der aus Wiesbaden stammt, und Europameister Roger Yves Bost aus Frankreich.

Schon am Mittwoch beginnt der Prüfungsreigen mit einem LGCT-Springen und am Donnerstag im Mercedes-Benz-Championat von Hamburg werden die letzten „Tickets“ für den Großen Preis von Hamburg vergeben.

Sieger und Platzierte Longines Global Champions Tour

1. Platz/2. Platz/3. Platz

2013

Scott Brash (GBR)/Christian Ahlmann (GER)/Laura Kraut (USA)

2012

Edwina Tops-Alexander (AUS)/Rolf-Göran Bengtsson (SWE)/Michael Whitaker (GBR)

2011

Edwina Tops-Alexander (AUS)/Ludger Beerbaum (GER)/Alvaro de Miranda (BRA)

2010

Marcus Ehning (GER)/Marco Kutscher (GER)/Edwina Top- Alexander (AUS)

2009

Michel Robert (FRA)/Jos Lansink (BEL)/Alvaro de Miranda (BRA)

2008

Jessica Kürten (IRE)/Meredith Michaels Beerbaum (GER)/Ludger Beerbaum (GER)

2007

Nick Skelton (GBR)/Jessica Kürten (IRE)/Jos Lansink (BEL)

2006

Ludo Philippaerts (BEL)/Rodrigo Pessoa (BRA)/Leopold van Asten (NED)

Übrigens ist Deutschland die erfolgreichste Nation in der Longines Global Champions Tour mit fünf Reitern im seit 2006 geführten Ranking der Top-Scorer. Dazu trägt ganz maßgeblich Meredith Michaels-Beerbaum bei. Die Amazone aus Thedinghausen gewann insgesamt fünf Große Preise in der Tour. Genauso viele wie Edwina Tops-Alexander (Australien), die bereits zwei Mal die Gesamtwertung für sich entscheiden konnte. Aber erst einmal konnte ein deutscher Springreiter die Gesamtwertung gewinnen, das war Marcus Ehning aus Borken im Jahr 2010.

Foto von Frieler: Christian Ahlmann gewann 2013 die Longines Global Champions Tour in Hamburg mit Codex One