Deutsche Meisterschaften Dressur 2012: Gold für Helen Langehanenberg im Grand Prix Olympic Special

Matthias Alexander Rath gewinnt Silbermedaille, Bronze an Kristina Sprehe

Balve, 2. Juni 2012 – Die erste Goldmedaille der diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Dressurreiten holte Helen Langehanenberg mit Damon Hill NRW. Matthias Alexander Rath mit Totilas gewann die Silbermedaille, Bronze ging an Kristina Sprehe mit Desperados.

„Es war ein fantastisches Reitgefühl“, schwärmte Langehanenberg freudestrahlend bei der anschließenden Pressekonferenz in Balve. Mit 85,8 % siegte sie im Grand Prix Olympic-Special knapp vor Rath, den die Richter mit 83,1 % bewerteten. Zusammen mit dem Ergebnis von 82,3 % für die Drittplatzierte Kristina Sprehe präsentieren die Olympia-Anwärter ein sehr hohes Leistungsniveau mit „unglaublich hoher Qualität“, so Bundestrainer Jonny Hilberath. „Wir sind sehr happy und ganz stolz über diese Leistungsdichte“, ergänzte Hilberath angesichts der Olympia-Sichtung beim Balve Optimum.

„Auch die Pferde, die hinter den Medaillengewinnern kamen, hatten ein sehr hohes Niveau“, ergänzte Dr. Dieter Schüle, Chefrichter vor Ort im Sauerland. Diese Einschätzung teilte auch Matthias Alexander Rath, der nach wie vor eine große Aufmerksamkeit seiner Totilas-Fans genießt. „Momentan ist es sehr, sehr eng, nicht nur international, auch national. Wenn man über 83 % reitet, muss man einfach auch zufrieden sein“, bekannte der Zweitplatzierte Rath zu seiner Silbermedaille.

Die Deutsche Meisterschaft Grand Prix Kür 2012 wird am morgigen Sonntag beim Balve Optimum ausgeritten.

 

Bildunterschriften:
Oben: Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften Dressur 2012 in Balve: Gold für Helen Langehanenberg (Mitte), Silber für Matthias Alexander Rath (links) und Bronze für Kristina Sprehe (rechts). Foto: Holger Schupp
Unten: Gratulation an die neue Deutsche Meisterin Dressur Grand Prix Special von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (v.l.), Ursula Rühl von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, Balver Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen. Foto: Holger Schupp