Der Brasilianer Alvaro Miranda gewinnt STAWAG-Preis beim CHIO in Aachen 2011


Der Brasilianer Alvaro Miranda gewinnt STAWAG-Preis beim CHIO in Aachen 2011

Ludger Beerbaum auf Rang 5 bester Deutscher


„Als Alvaro reingeritten ist, habe ich gleich zu unseren Equipechef Georges Morris gesagt, dass er der Sieger sein wird.“ Laura Kraut hätte beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, wetten sollen, denn ihr Tipp auf den Sieger war goldrichtig. Der Brasilianer Alvaro Miranda gewann auf Ad Norson den STAWAG-Preis. Hinter dem Iren Billy Twomy auf Tinka’s Serenade belegte Laura Kraut (USA) auf Teirra Platz 3. Bester Deutscher hinter dem Vorjahressieger-Paar aus der Schweiz, Steve Guerdat auf Jalisca Solier, wurde der amtierende Deutsche Meister Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf seinem zwölfjährigen Hengst Chaman.

„Der Kurs von Frank Rothenberger war sehr gut zu reiten. Und Ad Norson ist in der Tat ein sehr schnelles Pferd“, freute sich der Brasilianer über den Sieg im mit 42.200 Euro dotierten STAWAG-Preis, der zugleich Qualifikationsprüfung für den Preis der AachenMünchener am Samstag sowie den Rolex Grand Prix, „Großer Preis von Aachen“, am Sonntag ist. Für den Brasilianer, der jetzt in den Niederlanden lebt, ist Europa längst zur Heimat geworden. „Ich bin 1995 nach Europa gekommen, weil hier die Möglichkeiten im Springsport besser sind, als bei uns zu Hause in Brasilien. Am Anfang war das nicht einfach, weil meine Familie ja in Brasilien lebt. Inzwischen ist Europa aber längst meine Heimat, und ich fühle mich sehr wohl hier“, sagt Miranda, der mit der griechischen Springreiterin Athina Onassis verheiratet ist.

Der zehnjährige Ad Norson ist seit fünf Jahren in seinem Beritt. „Als er zu mir kam, war er fünf Jahre alt, und ich habe ihn selbst auf Grand-Prix-Niveau gebracht“, berichtet Miranda. Ad Norson führt über seinen Vater Quidam de Revel und Mutter-Vater Grand Veneur bestes französisches Blut. Bei seiner fehlerfreien Runde war das Duo 0,22 Sekunden schneller als der Ire Twomey im Sattel der 14-jährigen anglo-europäischen Stute Tinka’s Serenade, und 1,01 Sekunden schneller als die elfjährige KWPN-Stute Teirra unter Laura Kraut. Insgesamt beendeten 26 der 61 gestarteten Reiter den STAWAG-Preis mit einer fehlerlosen Runde.

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