CHIO Aachen 2016: Halla - Statue vorübergehend zurück in der Soers

Die Halla-Skulptur nach Ihrer Ankunft in Aachen (Foto: CHIO Aachen)

Es war Hallas erste Reise. Von Warendorf aus ging es für die mehr als 600 Kilogramm schwere Bronzestatue auf die rund 230 Kilometer nach Aachen. Während des CHIO Aachen (8. bis 17. Juli) wird die Skulptur der „Wunderstute“ von Springreit-Legende Hans Günter Winkler hier ein vorübergehendes Zuhause finden.

60 Jahre ist es her, dass „HGW“ im Sattel von Halla olympisches Gold in Stockholm gewann. In diesem Jahr feiert der fünfmalige Olympiasieger, zweifache Weltmeister und dreimalige Sieger im Rolex Grand Prix zudem seinen 90. Geburtstag – Grund genug für den CHIO-Ausrichter Aachen-Laurensberger Rennverein e.V., ihn mit einer großen Gala zu ehren. Am Freitag, 15. Juli, werden die Zuschauer bei der „Hans Günter Winkler Gala präsentiert von NetAachen“ ein abwechslungsreiches Show-Programm erleben, das die außergewöhnliche sportliche Geschichte Winklers aufleben lässt. Mitten im Hauptstadion wird dabei die Bronzeskulptur stehen, die normalerweise ihren Platz bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf hat. 2,40 Meter hoch und 2,80 Meter lang ist die von Hans-Joachim Ihle gefertigte Bronzestatue. „Die FN war von der Idee, Hans Günter Winkler zu ehren, die Skulptur zum CHIO Aachen zu holen, direkt begeistert“, erzählt Turnierdirektor Frank Kemperman. Und so wurden die 600 Kilogramm per Hebekran auf einen Anhänger verfrachtet und in die Soers transportiert. Auf der Autobahn zog sie manch‘ bewundernden Blick auf sich, ganz so wie einst im Parcours die echte Halla. Auf dem traditionsreichen Turniergelände ist sie inzwischen sicher angekommen.