CAIO Saumur: Deutsche Vierspänner - Fahrer Zweite im Nationenpreis

Platz drei für Michael Brauchle in der Einzelwertung

Saumur/FRA (fn-press). Beim internationalen offiziellen Fahrturnier (CAIO4*) im französischen Saumur hat das deutsche Vierspänner-Team (Michael Brauchle, Georg von Stein und Sebastian Heß) den zweiten Platz hinter den Niederlanden belegt. Michael Brauchle wurde zudem Dritter in der Einzelwertung.

Dieser zweite Nationenpreis im WM-Jahr war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Championat, das Anfang September im niederländischen Breda ausgetragen wird. Für die deutschen Vierspännerfahrer gibt es keinen offiziellen Sichtungsweg in Deutschland, lediglich der Start bei den Deutschen Meisterschaften Mitte August in Lähden ist Pflicht. Entsprechend bedeutsam sind die Erfolge im Ausland und ganz besonders die eines Nationenpreises. In Saumur waren 28 Fahrer aus neun Nationen am Start, darunter auch zahlreiche WM-Teilnehmer der vergangenen Jahre.

Die Einzelwertung gewann erwartungsgemäß Boyd Exell. Schon nach der Dressur hatte der in Valkenswaard/NED lebende Australier mit 33,39 Strafpunkten einen komfortablen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz herausgefahren. Der Sieg im Marathon tat sein Übriges, so dass auch der eine Abwurf im Kegelparcours den Gesamtsieg nicht gefährden konnte. Bester Deutscher in der Dressur war Georg von Stein auf Platz fünf, auf Platz sieben folgte Michael Brauchle (Lauchheim-Hülen), Sebastian Heß (Ubstadt-Weiher) wurde 14. Das deutsche Team fuhr damit gleich zum Auftakt auf Silber-Kurs und konnte nach dem Marathon weiter jubeln. Platz zwei für Brauchle, Platz drei für von Stein bedeuteten das mit Abstand beste Team-Ergebnis in dieser Teilprüfung und damit weiter Platz zwei in der Team-Wertung. Lediglich 4,98 Punkte betrug nun noch der Abstand zu den führenden Niederländern. Brauchle gelang dann auch die nötige fehlerfreie Runde durch den Kegelparcours, von Stein und Heß leisteten sich aber je einen Abwurf. Die drei Holländer (Ijsbrand Chardon, Koos de Ronde, Theo Timmermann) blieben ohne Fehler und gewannen den Nationenpreis mit 338,79 Punkten vor Deutschland (346,68) und Belgien (373,22).