Bundesvierkampf und Bundesnachwuchsvierkampf 2014: Sieger aus Schleswig-Holstein und Westfalen

Zweibrücken (fn-press). Bei herrlichem Frühlingswetter ritten, schwammen und liefen am Wochenende Deutschlands sportlichste Reiter in Zweibrücken um die Wette. Den Sieg im Bundesvierkampf trug das Team Schleswig-Holstein davon. Im Bundesnachwuchsvierkampf hatten die Westfalen zum fünften Mal in Folge die Nase vorn.

Einen anspruchsvollen Drei-Kilometer-Geländelauf über das Rennbahngelände des Landgestüts, ein 50-Meter-Freistilschwimmen, einen Dressurwettbewerb der Klasse A und ein Springen der Klasse A galt es beim Bundesvierkampf zu meistern. Die besondere Herausforderung für die Reiter: Sowohl im Springen als auch in der Dressur werden jeweils zwei Teamreitern zwei Pferde eines anderen Teams zugelost. Nur rund eine Viertelstunde beziehungsweise vier Probesprünge Zeit bleibt, um zueinanderzufinden. Die beste Leistung lieferte die Mannschaft aus Schleswig-Holstein ab. Mit Noten von 7,2 und besser in der Dressur und 7,4 und besser im Springen sowie einem Gesamtergebnis von 16.953 Punkten verwiesen Janne Ritters (14), Gönna Hansen (15), Tim Luca Bauer (15) und Niklas Bruhn (14) die Teams aus Hannover (16.649) und Westfalen (16.203) auf die Plätze. Es war der erste Sieg einer Schleswig-Holsteiner Mannschaft seit 2001. Die Vorjahressieger aus Bayern mussten sich in Zweibrücken mit Platz vier zufrieden geben (15.987).

Als erneut unschlagbar erwies sich der westfälische Vierkampf-Nachwuchs mit seinen Ponys. Bereits seit der offiziellen Premiere des Bundesnachwuchsvierkampfs im Jahr 2010 haben Mannschaften des Pferdesportverbands Westfalen die Nase vorn. In diesem Jahr wurde der PV durch Nele Ohmen (14), Hanna Kosanetzki (12), Pauline Weitkamp (12) sowie Ann-Kathrin Renzi (21) vertreten. Sie sammelten während der vier Wettbewerbe – einem Zwei-Kilometer-Lauf, einem 50-Meter-Schwimmen, Dressur und Springen auf E-Niveau - insgesamt 15.961 Punkte. Silber ging wie beim Bundesvierkampf an das Team Hannover (15.524), über die Bronzemedaille durfte sich die Mannschaft von Gastgeber Rheinland-Pfalz freuen (15.416). Hb