Berlin-Malchow: 17. Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Kleeblatt e.V.


Berlin-Malchow: 17. Reit- und Springturnier

 

 

des Reit- und Fahrvereins Kleeblatt e.V.

 

Malchow (jph) In Malchow startet am 27. August dieses Jahres schon in aller Herrgottsfrühe um 07.00 Uhr die Wettbewerbe in der Dressur von E bis L und beim Springen von E bis M.  dauern dann bis um 19.00 Uhr an. Und ebenso geht es am Sonntag weiter. Es folgen wieder zwölf Stunden Springen und Dressur. Der Pferdefreund und die Pferdefreundin können also theoretisch von 48 Stunden Wochenende 24 davon in Malchow verbringen. Das erübrigt eine Restplanung für das Wochenende. Laut Ankündigung des Veranstalters muss kein Zuschauer mit gepacktem Brotbeutel erscheinen. Jede Menge leckere Sachen vom Grill und aus dem Hahn sind versprochen.

Es ist auch in Malchow schon das 17. Turnier und dort hat sich wie auch bei anderen Vereinen die Reitsporttradition viel früher begründet: Der Reitverein Kleeblatt feiert heuer nämlich seinen 50. (!) Geburtstag, was nach Adam Riese ein Gründungsjahr von 1961 bedeutet. Im Jahr des Mauerbaus fanden sich also entfernt von Panzern und Stacheldraht einige Leute zusammen, die mehr Lust aufs Reiten hatten denn auf Kalashnikovs und Minenfelder. Gegründet wurde der Verein als BSG (für deutsche Geschichtsnullen: Betriebssportgemeinschaft) Traktor Malchow. Der Vorsatz „Traktor“ weist schon darauf hin, dass hinter dem Verein eine LPG o.ä. stand. Das müssen damals wohl recht gute Voraussetzungen gewesen sein, wenn es den Verein nach fünfzig Jahren noch immer gibt. Und mit zehn eigenen Pferden wird sicher auch in der Zukunft noch lange geritten und voltigiert.

Die Veranstalter versprechen uns also angemessene Feierlichkeiten und sehenswerten Reitsport. Mehr kann man als Sportler und als Zuschauer nicht verlangen. Das 17. Reit- und Springturnier Berlin-Malchow sollte in keinem privaten Turnierkalender fehlen.

Weitere Infos zum Thema finden Sie auch unter www.reitverein-kleeblatt-berlin.de.

Anfahrt: Das Turniergelände liegt in einer Feld- und Wiesenlandschaft und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus 154 und 259 bis Ortnitstr. oder Malchow Dorfstr.; Bus 154 auch bis Mörderberg) gut zu erreichen. PKW nehmen die Anfahrt vom Blankenburger Pflasterweg.