Barcelona: Springreiter bereit für das Finale im Nationenpreis 2015

Parcours-Spezialisten aus 19 Nationen gehen in Spanien an den Start

Barcelona/ESP (fn-press). Auch nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Aachen gilt es für die deutschen Springreiter die Motivation weiter hochzuhalten. In Barcelona geht es für Ludger Beerbaum (Hörstel-Riesenbeck) und Chiara, Christian Ahlmann (Marl) und Taloubet Z, Daniel Deußer (Mechelen/BEL) und Cornet D'Amour, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Fibonacci sowie Ersatzreiter Marcus Ehning (Borken) mit Comme il faut ab morgen um den Sieg im Finale der „FEI Furusiyya Nationenpreis-Serie“.

Die katalanische Metropole ist an vier Tagen Treffpunkt der weltbesten Springreiter. 19 Nationen kämpfen dort bis Samstag um insgesamt rund 2,4 Millionen Euro Preisgeld. Das deutsche Team hat den Sprung nach Spanien über die Nationenpreise in St. Gallen, Rotterdam, Falsterbo sowie Hickstead im Nachrückverfahren noch geschafft und profitierte dabei vom Verzicht der japanischen Equipe.

Für die Pferde standen am Mittwoch zunächst die Verfassungsprüfung und ein Warm-Up auf dem Programm. Bundestrainer Otto Becker ist zuversichtlich, auch wenn er weiß: „Das wird richtig schwer hier. Zumal es morgen gleich um alles geht. Es gibt nur einen Umlauf und damit nur eine Chance, das Finale am Samstag zu erreichen. Das ist natürlich unser Ziel, bei dieser prestigeträchtigen Veranstaltung.“ Diejenigen Mannschaften, die es nicht unter die besten acht Teams schaffen, dürfen am Freitagabend ab 21 Uhr noch einmal in einer Trostrunde antreten.

Bereits zum dritten Mal in Folge findet das Nationenpreis-Finale im Real Polo Club in Barcelona statt. 19 Qualifikationen gab es in dieser Saison weltweit. In der Europa Division I, zu der neben Deutschland auch die Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Irland, die Niederlande, Schweden, Italien und Spanien gehören, ging es zwischen Mai und August in acht Städten um den Einzug in das Finale. Als beste Mannschaft schloss Belgien die Qualifikationsrunde ab. Der amtierende Welt- und Europameister Niederlande tritt als Titelverteidiger an.