Aufwertung der Hufschmiede-Ausbildung in Österreich

Wien – Ein überragender und namhafter Erfolg war der erstmalig von der Bundesinnung ausgerichteter Hufschmiede-Lehrgang auf der VetMed-Uni in Wien. Die Resonanz war groß und die Teilnahme mit elf Aspiranten gut aufgestellt. Der seit fünf Jahren bestehende Hufschmiede-Lehrberuf, initiiert vom Bundesinnung Beauftragten Josef Frech, setzt sich somit immer mehr durch und garantiert dank der Praxis- und Theorie-Stunden eine fundierte Ausbildung, die einen jeden Pferdebesitzer, Züchter, Hengsthalter oder aktiven Reiter zu Gute kommt. Bis zur Facharbeiterprüfung werden nämlich mehr als 6.000 Stunden Praxiserfahrung gesammelt und Kompetenz und Know-How mit notwendigen Theorieeinheiten auf der Universität in Wien gefördert

Dieser fundierte Lehrgang bürgt für eine hochqualifizierte Ausbildung und funktioniert nicht zuletzt aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Innung und Uni sehr gut. Auf die Beine gestellt wurde das System in erster Linie von der Universitätsprofessorin Dr. vet.med. Florien Jenner als Leiterin der Chirurgie und Orthopädie und dem jahrzehntelangen Hufschmied Josef Frech als Bundesinnungsbeauftragter. Beide zählen in ihrem Bereich als Koryphäen und können sachkundig ihren Fachbereich abdecken. In Unterstützung von Mag. Andreas Hofer, der die gesamte Kalkulation und Steuerrecht übernimmt, wurde für alle Hufschmiede-Anwärter also ein perfektes Paket geschnürt, das mittlerweile auch vom Europäischen Hufschmiedeverband zertifiziert wurde und somit einen internationalen Gewerbeschein sichert.

Foto von Hans Kraus: Dr. Florien Jenner und Josef Frech