Americana 2013: Carolin Lenz und Lil Freckled Playboy dominieren AMERICANA Western Riding Go Round

Mit einer 147,5 setzte sich die Dachauerin Carolin Lenz mit ihrem Lil Freckled Playboy souverän an die Spitze des Western Riding Go Rounds. Die beiden hatten den unbestritten besten Durchgang des 16-köpfigen Teilnehmerfeldes gezeigt - fehlerlos und mit wunderschönen, weichen Galoppwechseln. Zweiter des Go Rounds wurde eine ebenfalls erfolgsgewohnte Pferd-Reiter-Kombination: Gesa Meier-Bidmon und ihr Aint It The Blues, die je einen ½ Zähler Penalty beim Galopp über die Stange hinnehmen mussten und mit einer 145,5 aus der Arena kamen. Auf Platz 3 lagen Nadja Kladek und Hints Newcomer Billy mit einer 141,5.

Der 11-jährige American Quarter Horse Hengst Lil Freckled Playboy (Lil Dry Peppy x Smart Appeal) wurde von Claudia Lenz (Lucky Horse Corral) gezüchtet und von ihrer Tochter Carolin ausgebildet. Zahllose Siege und Platzierungen folgten. Zweimal gewann er den AMERICANA Trail, war AQHA World Show Qualifier und FEQHA European Champion Senior Western Riding.

Aint It The Blues (Zips Chocolate Chip x Aint She Hot) war 2011 AMERICANA Western Pleasure Non Pro Champion und Open Reserve Champion. Zudem war der vielfache AQHA World Show Qualifier mehrfach FEQHA Reserve European Champion in Western Riding Amateur.

Mauro Taccia startet als Bester in den Go der Reined Cow Horse Futurity

Eine der ganz wichtigen Prüfungen der AMERICANA ist auch die Reined Cow Horse Futurity. Diese besteht aus drei Prüfungen, der Herd Work (Cutting), der Cow Work (Working Cowhorse) und der Reined Work (Reining). Der Vorlauf startete mit der Herd Work. In der Open legte hier Mauro Taccia den besten Durchgang hin. Er scorte auf Ruf N Speedy eine 139. Jeweils 138 Punkte erreichten Markus Schöpfer auf Anna Lil Peptos, Francesca Baron auf Dual N Pepto und Patrick Sattler auf Art Is Buena. Auch der nächste Platz ging an gleich drei Reiter. Jeweils 137 Punkte erzielten Markus Schöpfer auf Dry Serenade, Markus Schöpfer auf Smart Peptos und Maik Bartmann auf HS Valentinesurprise. Mit 136 Punkten startete Philipp Martin Haug auf Bee Jacs Cat in die Vorentscheidung.

Class in Class wird die Open mit der Limited Open ausgetragen, hier allerdings sind es direkt die Finalläufe. In der Limited sind aber nur einige der Open-Reiter auch berechtigt. Aber auch hier führte Mauro Tacci auf Ruf N Speedy, jetzt vor Patrick Sattler auf Angie Olena und als Dritten Maik Bartmann auf HS Valentinesurprise.

Bei den Non Pros gelang Joschka Werdermann auf De Baviera Cimarron der beste Einstieg in die Reined Cow Horse Futurity. Er führte nach der Herd Work mit einem Punkt Vorsprung vor den punktgleichen Michele Masi auf Thaz A Boom und Achim Götz auf MCR High Genuine Oakey. Die Non Pro wird class in class mit der Limited Non Pro ausgetragen, hier sind es allerdings direkt die Finalläufe. Da alle Non Pros in der Limited startberechtigt sind, sind die Ergebnisse identisch.