Americana 2011: Superelegante Vorstellung von Aint It The Blues

 

Americana 2011:

Superelegante Vorstellung von Aint It The Blues

 

Wenn es in acht von zwölf Manövern in der Western Riding ein Plus durch den Richter gibt, dann will das was heißen. Und für den Zuschauer bedeutet das Resultat einer solchen Leistung pure Eleganz. 74 und 73,5 Punkte waren konkret die Belohnung durch die zwei Richter beim Vorlauf der Western Riding für den ohnehin schon prächtigen Quarter-Hengst Aint It The Blues, vorgestellt von Gesa Meier-Bidmon. Mit den 147,5 Punkten setzte das Duo sich klar an die Spitze und übernahm dadurch natürlich auch die Favoritenrolle für das Finale. Dieser Spitzenleistung nur sehr wenig nach stand die Niederländerin Peggy de Kraa, die auf Secondary Asset zu 145,5 Punkte kam. Anna Limmer steuerte gleich zwei Pferde ins Finale; mit An Awsome VP kam sie als Dritte auf 143 Zähler.

 

Ebenfalls 143 Punkte sammelte Carolin Lenz. Die Vorjahresfünfte und Vorlaufssiegerin 2010 in dieser Prüfung stellte Lil Freckled Playboy vor. Danach klaffte bei den Scores eine Lücke. Als Fünfte qualifizierte sich mit 138,5 Punkten Gabriele Hagl auf Likely Exchange vor Silke Kunik auf Miss Candy Rugged , Christina Gsinn auf Budhas Little Jac, der Polin Ewa Marciniak auf Bohun, erneut Anna Limmer auf Little Sparkle Lena sowie der Vorjahressiebten Sandra Bagnaresi auf Sally Hit.

 


 

RC 90 ERCHA European Reined Cow Horse Futurity Open:

Markus Schöpfer setzt gleich eine erste Marke

 

16 Starter in der Open Cowhorse Futurity, 11 Teilnehmer in der Limited Open – und das bei einem illustren Starterfeld mit vielen bekannten Gesichtern aus den vergangenen Americana-Jahren. Für die ERCHA (European Reined Cowhorse Association) ist die Americana die Hauptshow des Jahres – so sind die Top-Reiter hier Jahr für Jahr am Start!

Open Futurity und Limited Open Futurity bestehen jeweils aus Vorlauf und Finale – jeweils in allen drei Prüfungsbestandteilen Herd Work (Cutting), Reined Work (Reining) und Cow Work (Cowhorse) – Pferde und Reiter werden also gefordert, die Karten können noch bis zur letzten Prüfung neu gemischt werden!

Einen ersten Akzent setzt mit dem klaren Sieg des ersten Vorlaufs in der Open Futurity, der Herd Work, Markus Schöpfer (ITA). Der seit Jahren schon auf der Americana in der absoluten Cowhorse-Spitze reitende Südtiroler, der hier schon diverse Champion-Titel errungen hat und in dieser Prüfung im vergangenen Jahr den zweiten und dritten Platz holte, ritt die vierjährige Quarter Horse-Stute Shinetta Please zu einer doppelten 71 und erhielt so einen Gesamtscore von 142.

Das bedeutete für ihn vorerst drei Punkte Abstand zu den derzeit Zweitplatzierten: Dies ist zum einen Jörg Pasternak, der den ebenfalls vierjährigen Wallach Dirty Harry JP gesattelt hat. Zum anderen legte der Italiener Samuele Poli ebenfalls eine 139 vor; er stellt die vierjährige Stute Starlit Flame vor.

Gleich mit zwei Pferden belegte der ebenfalls langjährig auf der Americana stets hocherfolgreiche Philipp Martin Haug die Plätze Vier und Fünf des Vorlaufs und hält sich damit für die weitere Show alles offen: Er sattelte seinen Wallach Mecoms Flame genauso wie den Hengst Just Colonics Art, der damit der bislang beste Dreijährige ist. Der Score für die beiden Pferde: 138 und 136.

Ebenfalls eine 136 erhielt auch Jürgen Malo, der DD Sliding Texas vorstellt. Platz Sieben in diesem Vorlauf geht an Patrick Sattler mit Tivios Prize (132), vor den zwei Achtplatzierten: Gerold Dautzenberg aus Österreich, der auf I Whiz A Shiney Chic mit diesem Run die Non Pro und Limited Non Pro Futurity anführt, und in der Open aber gleichauf liegt mit dem Schweizer Reiter Tillo Dulla auf Smart O Fillynic (130).

Und auch der Rang Zehn wird vorerst zweimal vergeben: Giacomo Poli (ITA) auf Ima Snoop Olena arbeitet die Kühe genauso wie Christoph Seiler (CH) und Ready Little Steady zu 128 Zählern. Damit liegen Sie noch vor Maik Bartmann auf Smartest Dirty Harry (127).

Tillo Dulla hat noch ein weiteres Pferd im Rennen: Auf AMR Emmas Renegade bekam er für seine Performance einen Score von 125, genauso wie Christoph Seiler mit Tuf Little Chex.

Es schließen sich außerdem noch einmal an Christoph Seiler, diesmal mit Steadys Little Lea und Philipp Martin Haug, der mit Turn That Thing ein weiteres Pferd in der Show hat.

 

RC 91 ERCHA European Reined Cow Horse Futurity Limited Open

Jörg Pasternak geht nach vorne

 

Die Limited Open Reined Cowhorse Futurity, die wie die Open Futurity aus Vorlauf und Finale besteht, hat nach der ersten Herd Work einen klaren Favoriten: Jörg Pasternak auf Dirty Harry JP liegt hier mit dem Score von 139 klar vor dem derzeit zweitplatzierten Jürgen Malo auf DD Sliding In Texas, der 136 Punkte für sich verbuchte. Ebenfalls großer Abstand zum folgenden Dritten des allerersten Prüfungslaufs: Patrick Sattler erritt mit Tivios Prize eine 132.

Die weitere Platzierung des Herd Work-Vorlaufs entspricht durch die Class-in-Class-Läufe der Reihenfolge der Open-Ergebnisse: Gerold Dautzenberg auf I Whiz A Shiney Chic ritt genauso auf eine 130 wie auch Tillo Dulla (CH) mit Smart O Fillynic. Damit setzten sie sich vor die beiden Zehntplatzierten Giacomo Poli (ITA) und Ima Snoop Olena, die genauso wie Christoph Seiler (CH) mit Ready Little Steady auf 128 Punkte ritten.

Die Doppelplatzierungen setzten sich weiter fort: Maik Bartmann auf Smartest Dirty Harry teilt sich Rang Zwölf mit René Wicki (CH) und Ima Tips Chic Olena (127), der übrigens der einzige Appaloosa im diesjährigen Feld der ERCHA Futurities ist.

Es folgten noch Tillo Dulla, der diesmal AMR Emmas Renegade unter dem Sattel hatte, gleichauf mit Christoph Seiler und seinem Zweitpferd Tuf Little Chex (125). Seilers Drittpferd brachte es auf 120 Punkte, genauso wie Philipp Martin Haug auf Turn That Thing.

 

 

RC 92/ RC 93


ERCHA European Reined Cow Horse Futurity Non Pro und Limited Non Pro

 

Nur zwei Starter in der European Reined Cow Horse Futurity Non Pro bzw. Limited Non Pro – diese beiden müssen also die drei Prüfungsbestandteile Herd Work (Cutting), Reined Work (Reining) und Cow Work (Cowhorse) unter sich austragen.

Die zwei teilnehmenden Pferd-Reiter-Kombinationen Gerold Dautenberg auf I Whiz A Shiney Chic und René Wicki mit Ima Tips Olena haben beide sowohl für die Non Pro als auch für die Limited Non Pro genannt – hier gelten also jeweils die gleichen Ergebnisse.

Den Anfang machte wie immer die Herd Work, die Class in Class mit den Open-Reitern ausgetragen wurde. Hier zeichnete sich ein erste Tendenz zugunsten von Gerold Dautzenberg ab, der mit seinem vierjährigen Quarter Horse-Hengst I Whiz A Shiney zu einem Score von 130 ritt – die beiden Richter zogen zweimal eine 65.

Drei Punkte dahinter muss sich also vorerst René Wicki einreihen. Seine Appaloosa-Stute ist erst dreijährig und hat insofern einen kleinen Wettbewerbsnachteil – trotzdem eine Bewertung von 127 Punkten für diese beiden.