Americana 2011: Johanna Grabner und Hot Lil Machine entscheiden Masters Pleasure Go round klar für sich

 

Americana 2011: Johanna Grabner und Hot Lil Machine

entscheiden Masters Pleasure Go round klar für sich

 

25 Reiter bewarben sich im Vorlauf der Masters Pleasure um den Finaleinzug. Nach zwei Gos und einem Halbfinale waren sich beide Richter einig, dass die Österreicherin Johanna Grabner auf Hot Lil Machine diese Prüfung zumindest bis dahin klar beherrscht hatte. Sie kam auf die Maximalausbeute von 20 Platzierungspunkten.  Hot Lil Machine ist ein 3-jähriger in den USA gezüchteter Wallach (von A Hot Machine) im Besitz von Ing. Günter Pöck, der mit ihm heuer die Pleasure Celebration in der Amateur gewann. Den zweiten Rang im Go sicherte sich mit 17 Platzierungspunkten Gesa Meier-Bidmon auf Aint It The Blues. Auch Iris Oplusstil meldete als Dritte ihre Ansprüche an. Die Österreicherin kam auf AGR Best A Good Time (Bes. Saad El Din Hadj Abdou) zu 15 Platzierungspunkten.

 

Die niederländischen Farben vertraten den vierten Rang im Go: Peggy de Kraa auf Secondary Asset kam auf 13 Platzierungspunkte. Als Fünfter qualifizierte sich Markus Häberlin auf Liddys Lena vor Serena Montanari auf Just Hot Roddin, Barbara Ceusters auf Invitations Old Gold, Anna Limmer auf Cashin The Asset, Jessy Goossens auf Reinvest in Peaches und Marieke Stegemann auf Im Classy Stuff.

NR 53 Reining Futurity Non Pro 4year old: Brite Antony Iren ist vorne

Nur zwei Reiter blieben in der Reining Futurity Non Pro 4 year old in der Wertung. Es gewann der Brite Antony Iren auf A Blend Of Genius. Der zweite Rang ging an Dorothee Martin auf BMS Smart Friscote.


$ 40.000 added Americana NRHA Bronze Trophy Open:

 

 

11 im Finale – Bernard Fonck und Rudi Kronsteiner dominieren Vorlauf

 

Die mit $ 40.000 added dotierte NRHA Lawson Bronze Trophy zählt traditionell zu den ganz großen Highlights jeder Americana. 19 Pferd-Reiter-Kombinationen kämpften im Vorlauf um den Einzug ins Finale, wofür mindestens ein Score von 215 erforderlich war. Den Sieg trugen schließlich zwei Klasse Reiter davon: Bernard Fonck (BEL) mit Great Sun Burst und Rudi Kronsteiner (AUT) mit Hollywood Yankee Kid. Beide kamen mit einer 222,5 aus der Bahn, obwohl keiner von beiden wirklich aufdrehte. Great Sun Burst, ein 8-jähriger Hengst von Great Resolve (Einstein) aus der Docs Sunburst, ist mit über $ 250.000 Gewinnsumme einer der erfolgreichsten Söhne von Einstein.  Er war 2006 NRHA Open Futurity Finalist, 2007 NRBC Open Derby Finalist und 2006 Scottsdale Classic Open Reining Futurity Reserve Champion. Der Hengst im Besitz von Manuel Bonzano (ITA) war mit Bernard Fonck NRHA World Open Champion 2010 und führt auch jetzt die Open Weltrangliste mit über $ 15,000 Gewinnsumme an.

Hollywood Yankee Kid (Rowdee Yankee x Sunshine Yellow Kid), ein Hengst im Besitz von Heike Nixdorf (AUT), hat ebenfalls bereits über $ 90.000 gewonnen. Der 10-jährige Hengst war u.a. NRBC Open Res. Champion, Vierter auf der NRHA European Affiliate Championship und gewann mehrere Bronze Trophys. Auf der Americana 2010 war er NRHA Bronze Trophy Reserve Champion. Der Vorlauf zur Bronze Trophy war die erste gemeinsame Show von Rudi und Hollywood Yankee Kid. „Es ist immer schwierig, wenn Du nicht weißt, was auf Dich zukommt“, kommentierte Rudi Kronsteiner seinen Ritt. „Der Hengst war gut in den Turns und Zirkeln, aber am Run down müssen wir noch arbeiten bis zum Finale.“

Kronsteiner hat jedoch noch zwei weitere Eisen im Feuer. Mit Ima Mega Antares erzielte Rudi Kronsteiner eine 220, den zweitbesten Score des Vorlaufs – und das, obwohl er den Wallach nur locker durch die Prüfung steuerte. Da ist noch jede Menge Luft nach oben! Ein absolut feiner Ritt, der wirklich ‚pleasing to watch‘ war, so wie es das NRHA Regelbuch fordert. Ima Mega Antares ist ein 8-jähriger in Italien gezüchteter Wallach im Besitz von Andrea Castrucci, der dieses Pferd auch in der Non Pro reiten wird. Der Wallach war Schweizer Futurity Champion, NRHA Breeders Futurity Finalist sowie vielfacher Bronze Trophy Champion. Mit Rudi Kronsteiner war er 2009 FEI Vize-Europameister in der Einzelwertung und holte erst wenige Wochen vor der Americana Bronze auf der FEI EM 2011. Mit BT Smartest Dude, einem 6-jährigen Hengst im Besitz von Jürgen Maibaum (AUT) ritt Kronsteiner auch noch ein drittes Pferd ins Finale (Platz 10, Score 216).

Den vierten Platz im Go round erzielte Cody Sapergia mit Star Spangled Whiz. Der Hengst, der u.a. Italienischer Derby Champion und NRHA World Champion Open war und im Besitz von Fabrizio Bevilacqua ist, scorte eine 219,5 und ließ dabei keinen Zweifel, dass er noch weit mehr kann. Immerhin hält Star Spangled Whiz den europäischen Score-Rekord 236 – nur einen halben Zähler hinter dem Weltrekord.

Den fünften Platz teilten sich zwei Reiter mit jeweils einem Score von 217,5: Grischa Ludwig mit Heza Sure Whiz und mit Ruf And Lucky und Mike Mc Entire (USA) mit Hot Smokin Chex.

Grischa Ludwig, zweifacher Deutscher Meister und zusammen mit Rudi Kronsteiner bester Europäer der Weltreiterspiele 2010 (Platz 5), hat mit Heza Sure Whiz den NRHA World Res. Champion Non Pro der Österreicherin Tina Künstner-Mantl unter dem Sattel. Auch die Americana hat er 2006 bereits in der Non Pro gewonnen, dazu viele Bronze Trophys. Der Hengst gilt als einer der erfolgreichsten Topsail Whiz-Söhne Europas. „Es war für uns beide der erste gemeinsame Showeinsatz“, so Grischa Ludwig. „Die Besitzerin hatte mir diesen fantastischen Hengst erst letzte Woche für die Americana angeboten, und ich habe ihn gerade drei Mal geritten. Er ist ein ‚Bombenpferd‘. Bis auf ein paar kleine Abstimmungsprobleme beim Run down ist der Vorlauf gut gelaufen, und da ist noch viel Luft.“ Auch mit seinem zweiten Pferd Ruf N Lucky war Grischa sehr zufrieden. „Er ist ein ganz anderer Typ als Heza Sure Whiz, aber ebenfalls ein Wahnsinns-Pferd. Er kann unglaublich stoppen und das auf jedem Boden. Ein Pferd, von dem man noch viel hören wird!“ Ruf And Lucky ist ein 5-jähriger Sohn von Lil Ruf Peppy aus der  Lucky And Flashy, der 2010 unter Michel Sandijk NRHA European Futurity Champion Level 1 und 2 war.  Besitzer des Pferdes ist ‚Jac Attack‘ eine deutsch-österreichische Partnership.

Auch für Mike McEntire und Hot Smokin Chex (Bes. Curtis Hof) war es der erste Showeinsatz nach sieben Jahren. Der Amerikaner, der über $ 700.000 gewonnen hat, ritt den Hengst schon als 3-jährigen und freute sich sehr über die Gelegenheit, erstmals auf der Americana starten zu können. „Ich habe so viel über die Americana in den USA gehört. Allein im Finale eines solchen prestigeträchtigen Turniers zu sein, ist eine große Ehre. Hot Smokin Chex fühlte sich sehr gut an. Ich habe noch nicht viel von ihm verlangt, eher abgewartet. Wir werden jetzt fürs Finale noch an den Turns und Stops arbeiten. Der Hengst hat tolle Manöver und einen unglaublichen Mind.“

Auf dem achten Platz folgten Roberto Berti (ITA) mit dem NRHA Breeders Derby 2011 Sechsten Gun Smoke Dennis (Bes. Julis Krätschmar) und Rieky Young (NED) mit Brady Chex (Bes. Brady Bunch) – beide mit einer 217. Brady Chex ist ein beeindruckender Palominohengst, mit dem Rieky Reserve Champion der Bronze Trophy in Bremen war und Sechste im Einzelfinale der FEI Europameisterschaft.  Rieky Young hat zudem noch ein zweites Pferd im Finale: den 5-jährigen Hengst Wimpys Little Tejano (Bes. Brady Bunch).

Im Finale werden die Karten neu gemischt, denn die Teilnehmer nehmen die Scores der Vorläufe nicht mit. Das Finale ist Teil der Abendshow am Freitag Abend