Americana 2011: Andrea Castrucci und Chic N Roost entscheiden Vorlauf der NRHA Bronze Trophy Non Pro für sich

 


Americana 2011:

 

 

Andrea Castrucci und Chic N Roost entscheiden Vorlauf

der NRHA Bronze Trophy Non Pro für sich

 

15 hochkarätige Pferd-Reiterkombinationen traten im Vorlauf der NRHA Bronze Trophy Non Pro gegeneinander an. Die neun besten schafften es ins Finale, wobei sich Chic N Roost ein weiteres Mal als unschlagbar erwies. Der 9-jährige Hengst, der unter Rudi Kronsteiner  NRHA World Champion Open war, und sein Besitzer Andrea Castrucci (ITA), der 2009 selbst NRHA World Champion Non Pro war,  scorten eine 215,5, wobei sie insbesondere bei den Spins und beim ersten und dritten Stop Pluspunkte sammelten.  Zudem konnte Castrucci auch noch sein zweites Pferd ins Finale reiten: Ima Mega Antares (Platz 4 mit einer 209). Der  8-jährige Wallach ist mit Rudi Kronsteiner auch im Open Finale, wo er im Vorlauf den zweitbesten Score erzielte (220).

Auf Platz 2 kamen die Österreicherin Tina Künstner-Mantl und ihr Erfolgshengst Heza Sure Whiz.  Die beiden, die u.a.  NRHA Res. World Champion Non Pro waren, scorten eine 213,5. Auf dem dritten Platz folgten Brigitte Inndorf mit ihrem 6-jährigen Hengst USS N Dun It. Mit diesem Pferd holte die Jesteburgerin den NRHA Breeders Derby Non Pro Champion Titel 2011. Ihr Score hier auf der Americana: 210,5.

Heike Strambach und ihr Hot Spicy Whiz scorten eine 207,5, was den fünften Platz bedeutete, gefolgt von Manfred Erdeljan und Sprattins Sunrise  auf Platz 6 (204,5). Den siebten Platz teilten sich Nina Bauer auf Cromed Bones und Sabrina Adam auf Oak Day Enterprise (beide 204). Der Österreicher Markus Dünser und Taris Jessie James kamen auf Platz 9 (202). Die beiden liegen derzeit auf Platz 3 der NRHA Non Pro Weltrangliste.

Pech hatte Claudio Risso mit seinem Spat A Blue. Der Italiener, der mit dem Hengst die Non Pro Weltrangliste anführt, galt im Vorfeld als einer der heißen Favoriten. Im Vorlauf waren sich Pferd und Reiter jedoch offensichtlich nicht ganz einig. Claudio musste schließlich mit der zweiten Hand eingreifen. Das bedeutete 0 Score und damit das Aus fürs Finale.

 

Martin Mannes und Hesa Smoking Wimpy gewinnen Int. Non Pro

Die Intermediate Non Pro Bronze Trophy ging an Martin Mannes und Hesa Smoking Wimpy. Der 5-jährige Hengst von Wimpys Little Step, der u.a. NRHA Breeders Futurity Finalist war, scorte eine 210 und verwies damit seiner 12 Konkurrenten auf die Plätze. Den Reserve Champion Titel teilten sich drei Reiter: die Schweizerin Sandra Haeberlin mit ihrer 14-jährigen Stute ML Sailynn Dioak, Sandra Wagner-Mannes mit dem 9-jährigen Painthengst Gunnersaurus Rex und Manfred Erdeljan mit der 7-jährigen Stute Sprattins Sunrise – der Score jeweils 204,5. Auch auf dem fünften Platz gab es einen Tie zwischen Nina Bauer auf Cromed Bones und Sabrina Adam auf Oak Day Enterprise (beide 204).

 

Americana-Forum in Halle 3

Besonders gut bei den Americana Besuchern kommt in diesem Jahr das Americana-Forum in Halle 3 an. Dort präsentieren sich neben der Ersten Westernreiter Union Deutschland (EWU) auch andere Verbände wie der Paint Horse Club Germany (PHCG) , die Vereinigung der Westernreiter Bayerns (VWB), die Bavarian Paint Horse Community, Pony of the Americas, sowie die National Barrelrace Horse Association (NBHA).

Die Horsemanship Academy (Martin Kreuzer) hielt einen Vortrag zum Thema „Respekt und Vertrauen bei der Jungpferdeausbildung“, Stefan Ostiadal zeigte lehrreiche Tipps zu seinem Steckenpferd „Starting colts – Jungpferdeausbildung“ . Auch Jean Claude Dysli war wieder auf der Americana vertreten, er präsentierte die kalifornische Reitweise der Vaqueros. Seine Tochter Kenzie Dysli von der Hacienda Buena Suerte unterstütze den Vater mit ihrem Vortrag „Vertrauen zwischen Pferd und Mensch“.  Das Thema „Artgerechte Pferdeausbildung mit Horsemanship“ behandelte Birger Gieseke. Tommy Posch vom TrainingsTeam LaPalma demonstrierten die Ausbildung des Allround-Pferdes.

Bei Bob Armijo aus den USA konnte der Besucher die Kunst des Lassowerfens erlernen.

Was einen guten Westernsattel ausmacht, zeigten den Americana-Besuchern die Sattler der Bavarian Saddlery.

Aber auch die Stars der Turnierszene fanden sich in Halle 3 ein. „Was Sie schon immer über Reining wissen wollten“ zeigte Grischa Ludwig eindrucksvoll, aber auch das Training und die Präsentation der Disziplin Westernriding kam dank Markus Häberlin nicht zu kurz.  Lokalmatadorin Carolin Lenz beleuchtete die Disziplin Trail und das korrekte Training dafür näher. Nico Hörmann zeigte in Halle 3 wie man Reininghengste showt. Aus den USA extra für die Americana angereist war Mike McEntire, der ebenfalls den Zuschauern das Thema Reining-Training näher brachte. Die Disziplin Cutting und das Showen von Cuttinghorses erläuterte Uwe Röschmann, leider ohne die fest eingeplante Ute Holm, die bereits zu Beginn der Americana  ins Krankenhaus kam.

Im Forum der Halle 3 ging es bei der Hengstpromotion mit Decksprungversteigerung am Donnerstagnachmittag heiß her, so manch  Americana-Besucher ersteigerte sich hier seinen kommenden Nachwuchs für 2013.

 

Rudi Kronsteiner mit drei Pferden auf den ersten Plätzen

im Americana Maturity Vorlauf

Unter 17 Startern im Vorlauf der NRHA Reining Maturity 5 years and older schafften es die besten zehn ins Finale, das am Sonntag die letzte Prüfung der Americana 2011 sein wird. Dem Österreicher Rudi Kronsteiner gelang dabei das Kunststück, drei Pferde auf Platz 1 bis 3 des Go rounds zu reiten. Mit Heike Nixdorfs Gunslider scorte er eine 222,5 und führt damit den Vorlauf an. Auf dem zweiten Platz lag Chic N Roost, der Hengst im Besitz von Andrea Castrucci, mit dem Rudi 2007 NRHA World Champion Open wurde. Der Score: 217. Den 6-jährigen Hengst Whizoom ritt Kronsteiner mit einer 215,5 auf den dritten Platz. Das Pferd ist im Besitz von Jennifer Nixdorf.

Vierter wurde Grischa Ludwig mit Cowboy Del Cielo, einem 6-jährigen Hengst im Besitz von Mohamed Cheban. Die beide scorten eine 213,5. Auf dem fünften Platz folgten Torsten Gärtner und Cruisin In Starstyle (Bes. Sebastian Kuffler Hagen) mit einer 213, gefolgt von Nico Hörmann mit seinem EM-Pferd Smart Spookster (Bes. Spookster Syndikat, 212,5) auf Platz 6 und dem Österreicher Thomas Posch auf Snip Poco King (Bes. Miriam Grabowski, 209) auf Platz 7. Den achten Platz teilten sich Ricky Bordignon (ITA) mit Marzia Gnuttis Conquistadors Pearl, Anja Vogelsgesang mit ihrem Lethal Surprise und Markus Schöpfer mit Remedy The Roan (Bes. Dominique Reynaud) – der Score: 205,5.

 

EC 02 Trail Youth:

 

 Vorjahreszweite Melina Hugelshofer und CPR Diabolic Zip

 

werden Europameister 2011 im Americana Jugend Trail

Zwölf Jugendliche hatten für den Jugend Trail der Americana 2011 genannt. Ein schwieriger und anspruchsvoller Parcours, mit sehr engen Wegen und vielen Stangen. Da half es sicher vielen Startern, dass kurz vor Beginn der Prüfung der Parcours zum Abgehen freigegeben wurde, und die Showstrategie hier nochmal den letzten Schliff bekommen konnte.

Dennoch war der Schwierigkeitsgrad eine hohe Hürde, die es zu nehmen galt.

Am besten löste diese Aufgabe Melina Hugelshofer aus der Schweiz, die die achtjährige Quarter Horse-Stute CPR Diabolic Zip vorstellte. Sie ist also die neue Europameisterin der Americana 2011! Ein toller Erfolg, der ihren zweiten Platz aus dem vergangenen Jahr noch toppen konnte. Für ihren absolut sehenswerten Ritt vergaben die Richter einen Score von 141,5 – damit setzte sie sich haushoch vom weiteren Teilnehmerfeld ab.

Ganze achteinhalb Punkte Abstand zu Rang Zwei, der an eine ebenfalls herausragend reitende Chantal Wolf (AUT) ging, die ihren ebenfalls achtjährigen Quarter Horse-Schimmelwallach Whizard Pride vorstellte. Das erste Hindernis, ein Jog- und Walk Over, kostete Chantal viele Fehlerpunkte, bevor sie den Rest des Parcours nahezu fehlerfrei und in top Manier meisterte. Das bedeutete für dieses Paar am Ende einen Score von 133.

Übrigens war auch Chantal Wolf bereits im vergangenen Jahr in dieser Prüfung auf der Americana mit dabei – damals auf Platz Drei, auch sie konnte sich also in den Medaillenrängen noch verbessern.

Die Bronzemedaille ging mit dem ganz knappen Abstand von nur 0,5 Punkten an Vivien Leisner, die den Pinto-Wallach Winnetou Sisco Of Landslide vorstellte und auf 132,5 Punkte kam. Und auch Rang Vier ging an ein buntes Pferd: TL Cherokees Beauty, die von Lena Hagen durch den Parcours gesteuert wurde – eine 130 vergaben die Richter für diesen Ritt.

In sehr schöner Manier stellten sich Maxi Schmidt und Slippin Joe dem Publikum vor. Der Walk Over und der Lope Over kosteten sie jedoch zu viele Punkte, so dass am Ende mit einem Score von 127 der fünfte Platz für diese beiden das Endresultat war.

Ihr folgten gleich zwei Reiter im Tie auf Rang Sechs (Score: 121): Dies war einmal Christina Einsiedler mit der Paint Horse-Stute Doc Clues Luna Bar, gleichauf mit Franziska Reischl auf A Golden Gentleman.

Zwei Western gerittene Pferde setzten sich danach auf Rang Acht und Neun. Lena Degenhardt stellte Rica vor (111,5) und kam im Endergebnis damit vor Clea Willms und Jacky (105,5).

Drei weitere Teilnehmer hatten leider Pech und mussten mit einem Null-Score die Arena verlassen. Besonders ärgerlich sicher für Lena Öttl auf dem Haflinger BD`s Nu Baldur, die eine schöne Prüfung zeigte, bis sie im Lope Over den falschen Weg nahm.

Das gleiche Schicksal teilten mit ihr Lisa-Marie Georgi mit Rock Star Doll sowie Laura Pfeifer und Invest In A Shine.

 

EC 12 Western Riding

Anna Limmer und Little Sparkle Lena holen sich den zweiten Sieg!

Anna Limmer ist wieder auf absolutem Erfolgskurs auf dieser Americana 2011! Nachdem sie im Jahr 2010 aufgrund anderer Termine nicht auf in Augsburg war, aber in den Jahren zuvor schon diverse Male in verschiedenen Disziplinen ganz oben auf dem Treppchen stand, knüpft sie in 2011 nahtlos wieder daran an:

In diesem Western Riding-Finale gelang ihr das Kunststück: Mit Little Sparkle Lena, den sie im Vorlauf noch „nur“ auf Rang Neun platzierte, und in diesem Finale dann ganz nach vorne ritt. Ihr Score: 140,5.

Und auch die Silbermedaille ging an keinen der absoluten Favoriten des Vorlaufs: Sandra Bagnaresi stellte ihren Vollblut-Wallach Sally Hit in sehr schöner, gleichmäßiger Manier und taktreinen Galoppwechseln vor und konnte ihre Leistung auf 138 Punkte verbessern, was den zweiten Platz bedeutete. Ein schöner Erfolg für dieses seit Jahren schon konstante Paar.

Auf Rang Drei dann nochmals Anna Limmer, diesmal mit An Awesome VP, die ihre Vorlaufsplatzierung damit genau wieder traf. Diesmal hieß der Score für diese beiden 137.

Generell lagen die Scores des Finales doch deutlich unter denen des Vorlaufs.

Der vierte Platz wurde anschließend gleich zweimal vergeben; hier lagen Gesa Meier-Bidmon mit ihrem Hengst Aint It The Blues gleichauf mit Carolin Lenz und Lil Freckled Playboy (Score 135).

Gabriele Hagl lenkte Likely Exchange durch die Pylonen auf den sechsten Rang, für diesen Ritt vergaben die Richter 134 Punkte. Sehr schöne Wechsel gab es hier zu sehen, jedoch mit einigen Penalties für zu spätes Wechseln.

Einige Patzer im Pattern musste die siebtplatzierte Christina Gsinn mit Buddhas Little Jac (114), genauso wie Silke Kunik auf Miss Candy Rugged (108,5), die auf Rang Acht rutschten.

Mit einem Null-Score rutschten Ewa Marciniak (POL) auf Bohun und Peggy de Kraa mit Secondary Asset auf den neunten Platz.

 

Neuer Erfolg für Markus Schöpfer mit Remedy The Roan:

ERCHA Hackamore Open Champion

Die Erfolgsserie von Markus Schöpfer auf diese Americana reißt nicht ab:  Nach seinem Europameistertitel im Cutting Open sicherte sich der Südtiroler nun auch den ERCHA Hackamore Open Champion Titel. Auf der 5-jährigen American Quarter Horse Stute Remedy The Roan legte er eined brilliante Reined Work hin, die von den Richtern mit einer 146 belohnt wurde, gefolgt von der besten Cow Work des 5-köpfigen Teilnehmerfeldes. 290 lautete der Gesamtscore für die Stute von Very Smart Remedy aus der Evita The Roan, die im Besitz von Dominique Reynaud, Frankreich ist und bereits 2010 ERCHA Futurity Open Reserve Champion und Dritte bei  den ERCHA Spring Stakes Open war. Damit lag die Stute volle 16,5 Zähler vor dem Zweitplatzierten Christoph Seiler mit Missys Magic Potion. Die Stute im Besitz von Eliane Gfeller brachte es auf einen Gesamtscore von 273,5.

Dritter wurde Maik Bartmann mit Action Please (Bes. Lennart Levin) mit einer 266,5, gefolgt von Bernd Bühler auf dem Criollohengst Engano Caraguata (Bes. Rudolf Montans) mit einer 263,5 auf Platz 4 und Pattrick Sattler auf Sen Me Chex (Bes. Christiane Brandes) mit einer 258,5 auf Platz 5.

 

Melina Hugelshofer und CPR Diabolic Zip gewinnen

auch Western Pleasure Youth

Nur zwei Stunden nach ihrer Ehrung zum Americana Europameister Trail Youth, ertönte in der Halle erneut die Schweizer Nationalhymne für Melina Hugelshofer. Mit ihrer Stute CPR Diabolic Zip gewann sie die Western Pleasure Youth. Reserve Champion in dieser Prüfung wurde Chantal Wold (AUT) mit ihrem 8-jährigen Wallach Whizard Pride. Dritte wurde Tanja Stiefenhofer mit Tanquery Chick Olena, gefolgt von Lisa Kaletka mit SOS Royal Player auf Platz 4, Laura Pfeifer mit Invest In A Shine auf Platz 5 und Vivien Leisner auf Winnetou Sisco auf Platz 6.

 

EC 14 F Western Pleasure Open All Ages Finale

Hochkarätig besetztes Western Pleasure Finale:

Hot Lil Machine und Johanna Grabner werden die neuen Europameister

Das Finale der Europameisterschaft Western Pleasure all ages Open war wirklich hochkarätig besetzt. Das hohe Preisgeld – ganze 7.000 US-Dollar added money waren ausgeschrieben – zog einige der erstklassigsten Western Pleasure-Pferde in Europa nach Augsburg, die sich in diesem Finale die Hand gaben. Die Prüfung war also ein wahrer Augenschmaus für die Zuschauer, sowohl was das Pferdematerial, als auch was die Outfits der Reiter betraf. Diese glitzerten und blinkten in den schönsten Farben und besten Qualitäten. Dies dann noch in den Scheinwerfern der Abendshow vor großen Zuschauerrängen!

Von dieser Atmosphäre völlig unbeeindruckt und mit konstant Hochleistung präsentierte sich Hot Lil Machine unter Johanna Grabner (AUT). Der dreijährige, im Bosal vorgestellte Wallach, der in diesem Jahr bereits zu den erfolgreichsten Nachwuchs-Pleasurepferden in Europa zählte, zeigte auch in der großen Americana-Arena seine unglaubliche Klasse. Wie schon im Vorlauf sahen die Richter dieses Pferd auf dem ersten Rang. Große Freude bei Johanna Grabner, die neben dem Preisgeld für den Europameistertitel auch einen Trophy-Sattel, gesponsort von Wolfgang Days Cowboy Headquarters entgegennehmen konnte. Die Ehrenrund galoppierte die gerührte Johanna Grabner dann ganz ohne Zaumzeug und überzeugte auch noch den letzten Zuschauer von der Klasse der Pferde.

Vize-Europameister ebenfalls mit einer herausragenden Leistung wurde Aint It The Blues, vorgestellt von Gesa Meier-Bidmon. Der Hengst zeigte schon in vielen anderen Prüfungen seine Klasse und besetzte durchgehend die vorderen Ränge. Die Silbermedaille in dieser Disziplin demonstrierte nochmals die Qualität dieses auffälligen Blue Roan-Hengstes.

Während sich die Richter also auf den Plätzen Eins und Zwei im Vergleich zum Vorlauf bestätigt sahen, gab es auf Rang Drei und Vier einen Wechsel der Positionen: Die Bronzemedaille dieses stark besetzten Finales konnte Invitations Old Gold, geritten von Barbara Ceusters aus Belgien mit nach Hause nehmen. Sie setzten sich damit vor CPR Diabolic Zip und Melina Hugelshofer (CH) – diese beiden hatten am Nachmittag noch die Goldmedaille im Jugend Trail überragend gewonnen und können so auf ein sehr erfolgreiches Turnier zurückschauen.

Liddys Lena unter Markus Haeberlin (CH) konnte sich in diesem Finale auf den fünften Rang verbessern, während Cashin The Asset - das einzige Paint Horse im Feld - mit Anna Limmer im Sattel den sechsten Platz bestätigte.

Ihnen folgte Im Classy Stuff, vorgestellt von ihrer Besitzerin Marieke Stegemann als Siebtplatzierte noch vor Reinvest In Peaches mit Jessy Goossens (BEL). Auf Rang Neun bestätigte Just Hot Roddin unter Serena Montanari (ITA) ihre Leistung auf dem Vorlauf.

Pech hatte Peggy de Kraa, die ihre Top-Stute Secondary Asset in der Abendshow-Atmosphäre nicht so ruhig wie gewohnt vorstellen konnte – daher nur Rang Zehn für sie. Dennoch ließ das Pferd an seinem Potenzial absolut keinen Zweifel aufkommen.

 

Dritter Sieg in Folge: Bernard Fonck und Great Sun Burst

holen überlegen NRHA Bronze Trophy Open

Cody Sapergia und Star Spangled Whiz Reserve Champion

Mit Top Score 229,5 holten sich der Belgier Bernard Fonck und Great Sun Burst (Great Resolve x Docs Sunburst) die NRHA Bronze Trophy Open auf der Americana 2011. Die beiden, die als eine der Topfavoriten galten und schon im Vorlauf zusammen mit Rudi Kronsteiner den besten Score erritten hatten, präsentierten dem jubelnden Publikum eine Pattern 5, wie sie kaum schöner hätte sein können: Hervorragende Speed Control, die besten Spins des 11-köpfigen Finalistenfeldes (links +1 ½!) und drei wunderschöne meterlange Stops. Wären da nicht zwei Stolperer auf den Zirkeln gewesen, der Score wäre womöglich noch höher ausgefallen. Für Bernard Fonck war es der dritte Bronze Trophy Sieg in Folge auf der Americana. Zudem  sind er und Great Sun Burst (Bes. Manuel Bonzano) ihrem Ziel, dem zweiten World Champion Open Titel in Folge, ein großes Schritt näher gekommen. Knapp $ 8.200 gab es für den Sieg, so dass die beiden jetzt mit über $ 23.300 die Weltrangliste anführen.

„Great Sun Burst ist ein großartiges und unglaubliches Pferd“, so Bernard Fonck. „Er gibt immer alles. Ich habe jetzt dreimal in Folge die Americana gewonnen (2008 mit BA Reckless Chick, 2010 mit Sail On Top Whizard) – unglaublich. Letztes Jahr war es sehr schwierig für mich (4. Platz mit diesem Pferd), weil ich kurz vor der Americana mit Great Sun Burst noch in Österreich geshowt hatte. Dieses Jahr habe ich ihn extra für die Americana geschont und ihm mehr Pause gegeben. Das hat sich bezahlt gemacht. Ich habe jetzt beste Chancen, auch mit ihm die World Championship zu gewinnen. Ob ich das Preisgeld des 100.000-Dollar-Shootouts im November in Oklahoma dafür brauche, weiß ich jetzt nicht. Aber ich möchte ihn eigentlich gerne in den USA showen. Ich werde ihn auf jeden Fall so fit halten, dass er auch dort gute Chancen haben wird.“

Und dann fügte er hinzu: „ Gewinnen – das ist einfach toll. Und dann bei der Americana. Ich freue mich riesig. Great Sun Burst hatte sich auch heute Nacht beim Vorbereiten schon sehr gut angefühlt. Ich möchte die Gelegenheit aber auch nutzen, der Americana ein Kompliment zu machen. Das Showoffice hat perfekte Arbeit geleistet – a really great job.”

Reserve Champion wurde der Kanadier Cody Sapergia auf Fabrizio Bevilacquas Star Spangled Whiz. Der 9-jährige Hengst, der mit dem drittbesten Score aus dem Vorlauf gekommen war, erzielte im Finale mit einem sehr schönen Durchgang eine 224.  Dritter wurde der Amerikaner Mike McEntire auf Hot Smokin Chex. Der 10-jährige Hengst im Besitz des Curtis Hofs brachte es auf eine 223,5. Mike McEntire ritt den Hengst, der NRHA European Affiliate Champion Open war und Fünfter der Weltreiterspiele 2010 auf der Americana zum ersten Mal seit sieben Jahren. Im Finale klappte die Feinabstimmung zwischen den beiden wieder bestens, was sich unter anderem in wunderschöner Speed Control zeigte.

Mit dem vierten Platz musste sich der Österreicher Rudi Kronsteiner mit Hollywood Yankee Kid zufrieden geben. Der 10-jährige Palominohengst im Besitz von Heike Nixdorf hatte zusammen mit Bernard Fonck und Great Sunburst den besten Score im Vorlauf. Als letzter Starter setzte Kronsteiner mit dem Hengst, den er im Finale erst zum zweiten Mal showte, alles auf eine Karte. Der Ritt war geprägt von sehr guter Arbeit auf den Zirkeln und feinen Spins, aber deutlichen Unstimmigkeiten zwischen Pferd und Reiter auf den Run Downs – hier war klar, dass die beiden noch nicht aufeinander eingespielt waren. So blieb es bei einer 223.

Fünfter wurde Publikumsliebling Grischa Ludwig auf Heza Sure Whiz. Der 11-jährige bildhübsche Hengst war Grischa erst eine Woche vor der Americana von der Besitzerin Tina Künstner-Mantl zur Verfügung gestellt worden. Auch im Finale war noch deutlich zu sehen, dass sich die beiden noch nicht ganz einig waren. So blieb es trotz einem feinen Ritt bei einer 221,5.

Den sechsten Platz teilten sich drei Starter: Rudi Kronsteiner mit BT Smartest Dude (Bes. Jürgen Maibaum) und mit Ima Mega Antares (Bes. Andrea Castrucci) sowie Rieky Young (NED) mit Brady Chex (Bes. Brady Bunch) – alle mit einer 219,5. Auch auf dem neunten Platz gab es einen Tie zwischen Roberto Berti mit Julia Krätschmars Gun Smoke Dennis und Rieky Young mit Wimpys Little Tejano (Bes. Brady Bunch). Elfter wurde nochmals Grischa Ludwig mit Ruf And Lucky, der eine 208,5 erhielt, nachdem er beim zweiten Turn zunächst nach drei Spins stoppte, um dann nach kurzem Zögern schnell noch einen Spin nachzudrehen.

 

Tolle Unterhaltung bei der Abendshow

Neben den sportlichen Top-Events bot die Freitag-Abendshow auch feinste Unterhaltung. Gleich zu Beginn faszinierte die fünffache Deutsche Hütehund-Meisterin Anne Krüger mit ihren drei Border Collies und Doctor Watson sowie den acht indischen Laufenten. Von ihrem elfjährigen Portugiesen aus steuerte sie ihre Hunde genial mit der Pfeife. Als Höhepunkt trennten die Hunde die Enten nach ihrer weißen oder schwarzen Farbe auf. Sehr viel Beifall gab es auch für die Quadrille des Bayerischen Landgestüts Schwaiganger. Für Pferdekenner fiel vor allem auch ein Pferd aufgrund seiner hervorragenden Gänge auf: Fortino war innerhalb der Quadrille ein Star für sich. Für viel „Tatü Tata“ sorgte ein Showbild mit Freibergern unter dem Sattel und vor der Kutsche. Auch die Freiheitsdressur war den Eintritt zu jeder Zeit wert.