Aller guten Dinge sind drei – Victoria Max-Theurer startet bei Olympia in London

Aachen/Nürnberg. 2004 in Athen war Victoria Max-Theurer die bis dato jüngste Teilnehmerin überhaupt an einem olympischen Dressurwettbewerb, vier Jahre später in Peking war sie wieder am Start. Bei den in zweieinhalb Wochen beginnenden Olympischen Spielen von London vertritt die gegenwärtig beste österreichische Dressurreiterin erneut ihr Heimatland.

Ebenso wie Renate Voglsang ist Victoria Max-Theurer als Einzelstarterin nominiert. In der englischen Hauptstadt wird sie dabei auf Augustin OLD setzen, einen zwölfjährigen Oldenburger Hengst. Beim CHIO in Aachen in der vergangenen Woche  zeigte das Paar seine ganze Klasse und wurde sowohl im Grand Prix als auch im Grand Prix Special jeweils Dritte. In der abschließenden Kür am Sonntag präsentierte sich das Paar wieder stark, 80,975 Prozent reichten hinter dem deutschen Trio Helen Langehanenberg, Kristina Sprehe und Dorothee Schneider zu Platz vier.

Für das Paar markierten die Tage von Aachen einen weiteren Höhepunkt in der gemeinsamen sportlichen Laufbahn. Einer breiten Öffentlichkeit wurde es Ende 2007 bekannt, als es das Finale um den NÜRNBERGER BURG-POKAL in der Frankfurter Festhalle gewann. Victoria Max-Theurer war die erste Österreicherin, die diesen renommierten Titel erringen konnte.

Seit dem Erfolg von Frankfurt reihten Victoria Max-Theurer und Augustin Erfolg an Erfolg und konnten sich in der internationalen Spitze etablieren. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt neben den Platzierungen im CHIO von Aachen der fünfte Platz im Einzel bei den Dressur-Europameisterschaften in Windsor. In Aachen wurde sie heuer, wie im Mai in München-Riem bei Pferd International, beste Reiterin des Turniers.

Der 1992 auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender des Namensgebers NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V., ins Leben gerufene Wettbewerb für sieben- bis neunjährige Nachwuchspferde gilt als Deutsche Meisterschaft des jungen Dressurpferdes. Für den ausgewiesenen Pferdemann, zugleich Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, steht dabei das Pferdewohl im Vordergrund: „Mit dem NÜRNBERGER BURG-POKAL fördern wir den artgerechten Umgang des Menschen mit dem Pferd auf der Grundlage jahrtausendlanger Erfahrung.“

 

Hans-Peter Schmidt: „Artgerechter Umgang ist Voraussetzung für Erfolg.“

Nürnberg. Vier Volltreffer landet aktuell der NÜRNBERGER BURG-POKAL: Bei der Nominierung der Dressurequipe für London hat der Dressurausschuss ausschließlich Pferde nominiert, die über diese Prüfung den Weg in den großen Sport fanden. Die Vorlage hierzu lieferte der CHIO in Aachen.

Glückliche Gesichter allenthalben beim Nationenpreis von Aachen. Dank der starken Leistungen von Kristina Sprehe und Desperados, Helen Langehanenberg und Damon Hill sowie Anabel Balkenhol und Dablino ging der Sieg an die deutsche Equipe. Die kurzfristig für die Mannschaft nominierte Dorothee Schneider präsentierte sich ebenfalls in großer Form und wurde in der Einzelwertung Sechste.

In der Kür am Sonntag sorgten Helen Langehanenberg vor Kristina Sprehe und Dorothee Schneider für einen deutschen Dreifachsieg. Dieses Trio wird bei den olympischen Dressurwettbewerben als Mannschaft die deutschen Farben vertreten. Als Einzelstarterin ist Anabel Balkenhol vorgesehen.

Mit dieser grandiosen Vorstellung im Rücken blicken die vier Paare nun auf die nächste sportliche Herausforderung, die Olympischen Spiele in London.

Das Nominierungsergebnis ist ein Novum in der Geschichte des NÜRNBERGER BURG-POKALs. Erstmals wurden ausschließlich Pferde ausgewählt, die über diese Serie an den großen Sport herangeführt wurden. Desperados, vorgestellt von Falk Rosenbauer und Diva Royal mit Dorothee Schneider starteten 2009 im NÜRNBERGER BURG-POKAL. Ein Jahr früher waren Dablino und Damon Hill für das Finale qualifiziert. Während Anabel Balkenhol damals auf den Start verzichtete, erreichte Damon Hill unter Ingrid Klimke den zweiten Platz.

Ein Blick auf mögliche Nachrücker ist ein weiterer eindeutiger Beleg für die Qualität der Nachwuchsprüfung NÜRNBERGER BURG-POKAL. Monica Theodorescu und Whisper waren Finalsieger 2005. Weitere mögliche Reservereiter mit sportlichem Erfolg im NÜRNBERGER BURG-POKAL sind Nadine Capellmann und Elvis, Uta Gräf und Le Noir sowie Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino.

Freude über die Erfolge in Aachen und die Nominierung für London herrscht auch bei der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, die den NÜRNBERGER BURG-POKAL seit 1992 durchführt. Der auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender des Namensgebers NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN ins Leben gerufene Wettbewerb für sieben- bis neunjährige Nachwuchspferde gilt als Deutsche Meisterschaft des jungen Dressurpferdes. Das Engagement des Unternehmens steht unter dem Anspruch „Reiten heißt Partner sein“.

Hans-Peter Schmidt: „Der artgerechte Umgang mit dem Pferd auf einer partnerschaftlichen Basis ist die Voraussetzung für dauerhafte Erfolge im Pferdesport. Das belegt dieses Nominierungsergebnis eindrucksvoll. Wir drücken unseren Paaren die Daumen für London!“

 

Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de