80. Internationales Wiesbadener PfingstTurnier 2016: Einzige EM-Sichtung in Wiesbaden

Nadine Husenbeth – im Piaff-Förderpreis war sie in Wiesbaden schon siegreich, dieses Jahr tritt die 23-Jährige bei der EM-Sichtung im Schlosspark an. (Foto: WRFC/Jacques Toffi)

Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr eine Europameisterschaft für die U25-Dressurreiter geben und für die deutschen EM-Kandidaten führt nur ein einziger Weg zur EM: das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier! In Wiesbaden findet die einzige EM-Sichtung für die U25-Dressurreiter statt. „Wiesbaden bietet genau die Bedingungen, die wir für diese EM-Sichtung brauchen und es liegt terminlich optimal“, erklärt der Disziplintrainer der U25-Reiter Jürgen Koschel. Das PfingstTurnier findet vom 13. bis 16. Mai statt, die U25-Europameisterschaft genau einen Monat später in Ankum (16.-19. Juni).

Die EM-Sichtung wird in den Piaff-Förderpreis integriert, der in Wiesbaden seine Saison eröffnet. Im Piaff-Förderpreis gehen ohnehin die besten U25-Reiter Deutschlands an den Start, die eine Startgenehmigung beim Sichtungslehrgang bekommen haben. In Wiesbaden werden bei der EM-Sichtung zusätzlich auch noch die U25-Reiter starten, die den Piaff-Preis schon als Sprungbrett genutzt haben und bereits auf dem Weg in den ‚großen’ Grand Prix-Sport sind. Nadine Husenbeth und Sanneke Rothenberger beispielsweise haben schon beide das Finale des Piaff-Förderpreises gewonnen, nehmen in diesem Jahr nicht mehr an der Serie teil, dürfen aber dennoch in Wiesbaden bei der EM-Sichtung mitreiten. „Diese Reiter werden ganz normal gewertet, erhalten aber keine Punkte für die Piaff-Förderpreis-Wertung“, erklärt Koschel.

Natürlich beobachte man die Reiter in der Gesamtheit, betont Koschel, aber… „die Sichtung in Wiesbaden hat schon enormes Gewicht bei der Vergabe der EM-Plätze.“ Insgesamt freut sich Koschel sowohl auf die erste EM-Sichtung in Wiesbaden als auch auf die erste U25-EM: „Ich bin begeistert, dass diese Europameisterschaft ins Leben gerufen wurde. Ich denke, das gibt noch einmal einen ordentlichen Motivationsschub für die U25-Reiter und auch die Eltern. Eine Meisterschaft und eine Medaille, in der Mannschafts- oder Einzelwertung, ist immer etwas ganz besonderes!“