80. Internationales PfingstTurnier 2016: Die Wiesbadener PferdeNacht – rund um die `80´

Die hohe Kunst der Freiheitsdressur - auch 2016 ein Highlight bei der Wiesbadener PferdeNacht (Foto: WRFC/ Jacques Toffi)

Zum 21. Mal läutet die Wiesbadener PferdeNacht, die größte Pferdeshow des Rhein-Main-Gebiets, die internationalen Pferdesport-Tage im Biebricher Schlosspark ein. Und zum 21. Mal wird die Show rund ums Pferd von Ulrich Schneider vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) organisiert und in Szene gesetzt. Immer wieder lässt Schneider bei dem diesjährigen Pferdenachtprogramm die 80 zum 80. Geburtstag mit einfließen: Bei 80 Hunden in der Hunde-Agility, bei 80 Jagdreitern im beliebtesten traditionellen PferdeNacht-Schaubild und mit einem Augenzwinkern bei ‚fast’ 80 Kilometern pro Stunde, wenn es um die Stuntnummer der Kossaken geht…

Sie sind schnell. Sie sind absolut durchtrainiert. Und sie lieben den Nervenkitzel: die Nabat Cossacks. Rauf, rüber, rundherum, kopfüber oder unter dem Bauch und das alles im gestreckten Galopp. Viktor Kirka und die Brüder Anton und Boris Zühlke, die Stamm-Equipe von Nabat, kennen keine Angst. Der Moldawier Kirka gehört zu den berühmtesten Trickreitern Europas: „Als ich als Kind das erste Mal auf einem Pferd galoppierte, wurde ich abgeworfen und stürzte zu Boden“, erzählt er. „Da wurde mir schlagartig klar: Das ist meins, das will ich mein Leben lang machen!"

Trickreiten bedeutet Spannung, Action und jahrelanges sehr hartes Training – für die Trickreiter, aber auch für ihre Pferde. Sie müssen in vollem Tempo die um sie herum turnenden 80 – da ist die ‚80’ wieder –  bis 90 Kilo ausbalancieren, auch das ist eine sehr spezielle Herausforderung. Die Karbadiner, original kaukasische Pferde, sind optimale Partner für die Trickreiter. Sie glänzen mit Nervenstärke, Ausdauer und Trittsicherheit und sie werden mit den Nabat Cossacks bei der 21. Wiesbadener PferdeNacht den Schlosspark erobern.

Während die Nabat Cossacks das erste Mal im Schlosspark auftreten, gehören die Wackernheimer Springmäuse schon seit Jahren zu den Publikumslieblingen. In diesem Jahr verführen sie die Zuschauer zu einer Reise ins mystische Schottland: Mit Duddelsackbläsern, landestypischen Kostümen und natürlich mit Nessie. Das Ungeheuer von Loch Ness – im Biebricher Schlosspark wird es gesichtet werden…

Zu Action und Mystik gesellt sich Kunst und Kultur. Der Franzose Pierre Fleury reist erneut mit seinen Highland-Ponys aus der Normandie nach Wiesbaden. Fleury ist der, der mit seinen Ponys nur durch Blicke und Gesten kommuniziert. Feinste Teamarbeit, höchste Kunst der Kommunikation. Und diese Kunst wird begleitet von einem kulturellen Highlight, den drei Tenören aus Moskau: Ivan Vikulov, Pavel Ivanov und Igor Milukov. In der Presse werden diese Drei gerne die „Stimmen Russlands“ genannt. Im Mai werden sie für einen Abend zu den Stimmen der Wiesbadener PferdeNacht werden. „Das wird eine fantastische Symbiose“, freut sich Schneider.

Die 21. Wiesbadener PferdeNacht beim 80. PfingstTurnier – es wird ein ganz besonderes Fest für Pferdefreunde!