59. Januarturnier Swakopmund 2016: Die Konkurrenz ist groß

MOL meets NAM: v.l. Charlotte Habicht, Little Miss Muffet, Gesche Gilchrist, Tanya Coetzee, Locarno Millennium, Anja Duhnsen, Sheena Duerr, Claratal Duneside Kiera, Friderike Haase, Ruth Davis, Bandito, Lea Duhnsen

Friderike Haase auf Claratal Duneside Kiera von Sheena Duerr

Lea Duhnsen auf Bandito von Ruth Davis

Anja Duhnsen auf Locarno Millennium von Tanya Coetzee

Charlotte Habicht auf Little Miss Muffet von Jenna Gilchrist

Gehört zur harten Konkurrenz: Emily Braune auf Moritz mit Trainerin Silvia Kleyenstüber

Wenn am 02. Januar in Swakopmund das 59. Reit- und Springturnier eröffnet wird, stehen an sechs Tagen fast siebzig Prüfungen im Plan. Das Programmheft ist zig Seiten dick und zeigt wie immer nicht nur alle Sponsoren, sondern gleich noch alle Reiter, ihre Pferde und die aktuelle Startreihenfolge. So weiß jeder Teilnehmer bereits frühzeitig, wann er dran ist und kann sich vorbereiten. So an die fünfhundert Starts werden von den Richtern angeläutet werden.

In diesem Jahr geht es gleich am ersten Tag mit Springprüfungen los. Die Derbys sind am Sonntag und am Montag danach findet die traditionelle Parade durch Swakopmund statt. Am gleichen Tag glänzt das 59. Januarturnier mit einem weiteren Highlight: Deutschland und Namibia treten im Cross-Border-Event gegeneinander an. Im inoffiziellen Nationenpreis geht es dann eher um den Spaß, als um Ehre und Ansehen. Trotzdem hofft natürlich jedes Team auf den Sieg. Im letzten Jahr hatten die Gäste aus Deutschland die Nüstern vorn. Sie wurden von Nadine Flemming aus Windhuk unterstützt. In diesem Jahr stehen die Chancen nicht schlecht für die Gastgeber. Am Montag sind wir schlauer, wenn die Schleifen vergeben werden.

Ganz neu im Turnierplan ist der Dressage-Freestyle-Wettbewerb mit Musik. Den dürfen sich die Zuschauer am Dienstag ansehen. Für kalte Getränke von der ehrwürdigen Reiterbar am Springplatz und Speisen von der Kaffeebude daneben ist gesorgt.

Das deutsche Team ist am 29. Dezember sicher in Namibia angekommen. Teamchefin Anja Duhnsen und Tochter Lea sowie Friderike Haase machten sich zusammen mit Charlotte Habicht auf den Weg in den Stall und lernten dort die Pferde kennen, die ihnen  für die Dauer des Turniers von den namibischen Gastgebern zur Verfügung gestellt werden. Es ging in den letzten Tagen zum Training auf die Dressur- und Springplätze. Ab morgen wird es nun ernst. Lea Duhnsen und Friderike Haase müssen gleich früh ran und zeigen, was sie drauf haben. Die Konkurrenz ist allerdings nicht von Pappe. Lea und ihr Pferd Bandito haben in den 70cm-Welcome Stakes mindestens zehn gute Reiter und Pferde gegen sich. Friderike und Claratal Duneside Kiera müssen sich in einem 19er Starterfeld beweisen. Das wird hart, bringt aber auch Spaß. Anja Duhnsen muss selbst in den Sattel und auf Locarno Millenium im X-Border-Event reiten. Charlotte Habicht hat noch etwas mehr Zeit, bevor sie mit der schneeweißen Pony-Dame Little Miss Muffet antreten wird.

Die namibischen Gastgeber haben sich wie gewohnt für die Gäste aus Deutschland ordentlich ins Zeug gelegt. Geschlafen wird im schönen Hotel Europahof unweit der Atlantikküste. Die ersten touristischen Highlights sind bereits im Kasten. Besonders die Fahrt mit Catamaran Charters in Walvis Bay und der heutige Tag am Strand, den Silvia und Holger Kleyenstüber organisiert haben, dürften in Erinnerung bleiben. Stadtbummel, Shoppingtour und Museumsbesuche in Swakopmund sind schon erfolgt. Ab morgen wird gearbeitet. Täglich folgen nun Berichte vom Geschehen auf dem Turnier.

Fotos von Jan-Pierre Habicht ©