49. Trakehner Hengstmarkt 2011: Freispringen der Hengste sorgt für Freude

 

49. Trakehner Hengstmarkt 2011:

Freispringen der Hengste sorgt für Freude

Neumünster –  Das Freispringen der Hengste ist ein zentraler Bestandteil der Trakehner Körung in Neumünsters Holstenhallen und die jungen Kandidaten sorgten am zweiten Tag der zentralen Körveranstaltungen für viel Begeisterung. Petra Wilm, Vorsitzende des Trakehner Verbandes, freute sich über die Qualität: „Wir können doch feststellen, dass die Hengste, die in der Vergangenheit durch springsportliche Qualität auffielen, dies sicher an ihre Nachkommen weitergeben. Generell sehen wir bei den jungen Hengsten mehr Kraft und aus der Kraft springen die Pferde schließlich auch. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung.“ Gleich mehrere Kandidaten sorgten für große Aufmerksamkeit mit vermögendem Springen und bemerkenswert viel Übersicht.

Und manchmal erzeugt auch ein vermeintlich reiner Dressurkandidat ein „Ah und Oh“ im Publikum. So ist zum Beispiel der sportive und schicke Rapphengst Hancock ein Sohn des Vize-Weltmeisters Junger Dressurpferde – Imperio - und zeigte am Freitag, dass er über reichlich Talent im Bereich Springen verfügt. Vater Imperio brilliert im Dressurviereck aktuell unter dem Mannschafts-Weltmeister 2006, Hubertus Schmidt (Borchen) und Pferd und Reiter sind zwei der sportlichen Gäste der Gala-Schau beim 49. Trakehner Hengstmarkt am Samstag ab 20.00 Uhr. Schmidt: „Ich möchte Imperio gern auf Intermediaire I und II-Niveau vorstellen, der kann das und ich bin sehr zufrieden mit diesem Pferd“.

Hancock`s Großvater mütterlicherseits ist der Elitehengst Münchhausen aus dem Gestüt Wiesenhof. Münchhausen war einst selbst EM-Teilnehmer mit der dänischen Dressur-Equipe und wird im Rahmen der Gala-Schau als Trakehner Hengst des Jahres geehrt. Schaut man die Ahnentafel Hancock`s noch genauer an, dann finden sich mit Urgroßvater Sixtus und Urur-Großvater Habicht prominente Springgene. Eine Familiengeschichte, die nur eines von mehreren Beispielen dafür ist, dass beim Trakehner Hengstmarkt in Neumünster tatsächlich Karrieren beginnen können.

Ein Glanzlicht des dritten Tages beim Trakehner Hengstmarkt ist am Samstag die Auktion der Stuten, Reitpferde und Fohlen. Schon die erste Präsentation lockte etliche Zuschauer an. Gäste aus rund 20 Nationen sind zum 49. Trakehner Hengstmarkt angereist. Trostpflaster für all jene, die zuhause bleiben mußten: Das Pferdesportportal ClipMyHorse.TV überträgt ab Samstag die Ereignisse in den Holstenhallen mit Ausnahme der Gala-Schau.

 

Mehr Informationen im Internet: www.trakehner-verband.de

 

Foto von Stefan Lafrentz: Hengst Hancock beim Freispringen