2013 FEI WORLD CUP JUMPING CHINA LEAGUE: Janne Meyer erobert China

Europäer dominierten Auftakt des Rolex-Cup in Peking

(Peking) - Gleich der erste Auftritt von Janne-Frederike Meyer sollte ein Erfolg werden. Beim ersten Springen in der Großen Tour des zweiten Welt-Cup Wochenendes im Chaoyang Park in Peking konnte sie die Stute 'Santana' direkt zum Sieg führen.

"Es ist unglaublich schön hier in China. Gerade vor kurzen haben Christoph und ich eine sehr interessante Reise durch China gemacht. Wir haben viele tolle Eindrücke gesammelt. Hier zu reiten ist jetzt ein neues, aber ebenfalls tolles Erlebnis," so das Resümee der Mannschaftsweltmeisterin nach dem ersten Tag.

Ben Maher, die aktuelle Nummer eins der FEI Weltrangliste, belegte mit 'Ziemar' den zweiten Platz in dem 1.45m Springen, dass den Auftakt der letzten Weltcup-Qualifikation für dieses Jahr in der FEI World-Cup China League Jumping bildete. Er kam grad rechtzeitig aus dem Flieger, um seinen Start nicht zu verpassen. Sein Pferd wurde bereits für die Aufgabe im Parcours von Kate Dahlmann vorbereitet, bevor Ben dann noch vier Probesprünge absolvieren konnte, um dann eine famose Nullrunde hinzulegen.

Dies geschah zum Erstaunen aller Journalisten, die sich dann in der anschließenden Pressekonferenz lange erklären ließen, ob er das immer so mache. Relativ trocken antwortete er, dass er sich normalerweise ein wenig mehr Zeit ließe, bevor er in den Parcours reitet. Aber mit dem Ergebnis sei er zufrieden.

Lob gab es von dem Weltranglistenersten zudem: "Es stimmt einfach alles hier. Meine Erwartungen sind echt übertroffen. Man merkt, dass ein professionelles Team hier am Werk ist!"

Peppi Dahlmann, der sein Pferd kurzfristig an Ben Maher abtrat und mit 'Atermie' in den Parcours ging komplettierte den europäischen Erfolg auf ganzer Linie.

Was die nächsten Tage bringen wird sich zeigen. Die chinesischen Reiter wissen, dass mit einem guten Resultat das Ticket für das World-Cup Final in Lyon 2014 gesichert werden kann.

Foto von En Garde Marketing: Janne Meyer, Ben Maher und Franz-Josef "Peppi" Dahlmann