Pferdezucht: Hohe Qualitätsdichte bei Fohlenschau auf Gestüt Wendeln

Foto von Tanja Becker: Hengstfohlen von Stakkato Gold-Couleur Rubin aus der Zucht von Peter Wendeln

Wer die Zukunft der Oldenburger Pferdezucht bestaunen wollte, war bei der Fohlenschau auf Gestüt Wendeln in Garrel genau richtig. Sieben der 30 aufgetriebenen Fohlen ließ die Zuchtrichterkommission unter dem Vorsitz der Körkommissarin Dr. Evelin Schlotmann zu den Oldenburger Elite-Fohlenauktionen im August und Oktober zu, darunter auch zwei von Peter Wendeln gezogene Springpferdefohlen. Dabei handelt es sich zum einen um ein Hengstfohlen von Cornet Obolensky aus der Oldenburg-International-Siegerstute Jurwina (v. Diarado) und zum anderen um ein Hengstfohlen von Stakkato Gold, welches mütterlicherseits ein Halbbruder zu der eben genannten Jurwina ist.

Auch das von Friedrich „Fitti“ Hagedorn, seines Zeichnens Leiter des Gestüts Wendeln, gezogene Hengstfohlen von Diarado-Quintender wird in Vechta aufparadieren und von Starauktionator Uwe Heckmann versteigert, genau wie die von den Züchtern Christian und Aloys Hinxlage, Ludger Holthaus, Hermann Stamereilers und Harm Onken ausgestellten Youngster.

Fast alle der gezeigten Fohlen erhielten die Oldenburger Fohlenprämie, was die hohe Qualitätsdichte der Fohlenschau auf Gestüt Wendeln dokumentiert, die wieder zahlreiche Zuschauer anlockte.

Nach der Fohlenschau richten sich nun die Augen auf das bevorstehende Landeschampionat in Rastede. Dort geht die von Paul Wendeln gezogene Candy sowohl bei der Elite-Stutenschau als auch beim Reitpferdechampionat als eine der Favoritinnen an den Start. Die bildschöne dreijährige Braune ist Vollschwester zu den beiden Bundeschampions Cindy OLD und Sir Heinrich OLD und absolvierte im Vorfeld ihre Stutenleistungsprüfung in Vechta als überlegene Siegerin. Mit der Traumnote 10,0 bewerteten die Richter den Trab der Sir Donnerhall I-Tochter und auch die Fremdreiter vergaben ein glattes sehr gut (9,0) für ihre Rittigkeit. Gesamt kam nun die mit der Hauptprämienanwartschaft dekorierte Candy auf 8,63 und damit auf eins der höchsten Ergebnisse überhaupt in der Oldenburger Zuchtgeschichte.