Dressurreiten in Stuttgart: Cosmo, Emilio und Showtime erhalten Otto-Lörke-Preis

Auszeichnung für junge Grand-Prix-Pferde

Stuttgart (fn-press). Diese drei haben in diesem Jahr nicht nur ihre eigenen Reiter und Ausbilder begeistert, sondern auch zahlreiche Zuschauer am Rande des Dressurvierecks: Cosmo, Emilio und Showtime, junge Dressurpferde, die den Sprung auf Grand-Prix-Niveau mit Leichtigkeit gemeistert haben und dort bereits Siege feierten. Sie haben deshalb eine ganz besondere Auszeichnung verdient: Den Otto-Lörke-Preis, den das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) gemeinsam mit der Liselott-Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressursports sowie der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung alljährlich im Andenken an den herausragenden Berufsreiter und Ausbilder Otto Lörke verleiht. Die Auszeichnung geht an den Reiter, den Ausbilder und den Besitzer desjenigen, höchstens 10 Jahre alten Dressurpferdes, das dem Dressurausschuss durch besonders herausragende Erfolge in Grand-Prix-Prüfungen in Deutschland aufgefallen ist.

Der KWPN-Wallach Cosmo (von Van Gogh/Frühling) wird geritten von Sönke Rothenberger und wurde von Familie Rothenberger ausgebildet. Er steht ebenfalls im Besitz der Familie Rothenberger. Cosmo wurde in Hagen zum ersten Mal auf Grand-Prix-Niveau vorgestellt und war gleich siegreich in der Qualifikation für das Louisdor-Preis-Finale. Insgesamt konnte er sich fünf Mal in nationalen und internationalen Grand Prix und Grand Prix Kür platzieren. Zwei Siege und drei zweite Plätze schlugen in dieser Saison bisher zu Buche. Sönke Rothenberger und seine Familie werden das erste Mal als Reiter, Besitzer und Ausbilder mit dem Otto-Lörke-Preis ausgezeichnet.

Emilio wird geritten von Isabell Werth. Ausgebildet wurde der Wallach, der im Besitz von Madeleine Winter-Schulze steht, vom Team Isabell Werth. Der Westfale von Ehrenpreis-Cacir AA startete mit zwei Siegen und drei zweiten Plätzen in seine erste Grand-Prix-Saison. Darüber hinaus konnte er sich in Hagen für das Louisdor-Preis-Finale qualifizieren. Das Team Isabell Werth zeichnet sich zum vierten Mal als Ausbilder verantwortlich, Madeleine Winter-Schulze wird zum sechsten Mal als Besitzerin und Isabell Werth zum 13. Mal als Reiterin ausgezeichnet.

Mit Showtime erreichte Dorothee Schneider kürzlich in München erstmals mehr als 80 Prozent in einem Grand Prix Special. Schneider bildet den Hannoveraner (von Sandro Hit/Rotspon) aus seit er dreijährig war. Der Wallach steht im Besitz von Gabriele Kippert. Auch Showtime konnte sich in dieser Saison sieben Mal in nationalen und internationalen Grand Prix und Grand Prix Special platzieren von denen er fünf gewann. Er hat sich wie Cosmo und Emilio für das Louisdor-Preis-Finale qualifiziert. Dorothee Schneider erhält diese Auszeichnung als Reiterin und Ausbilderin bereits zum dritten Mal, Gabriele Kippert ist das erste Mal Besitzerin eines Siegers im Otto-Lörke-Preis.

In diesem Jahr wird der Otto-Lörke-Preis zum 30. Mal vergeben. Pferde wie Satchmo, Bonaparte, Elvis VA, Chacomo, Farbenfroh, Rusty, Grunox, Gigolo, Goldstern und Rembrandt haben ihn bereits erhalten. Die Reiterinnen und Reiter erhalten einen Ehrenpreis, gestiftet von der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports. Für die Ausbilder der Pferde gibt es eine Leistungsprämie in Höhe von 1.500 Euro, gegeben von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Die Pferdebesitzer erhalten ebenfalls einen Ehrenpreis, gestiftet von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung.